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Nach zwei Jahren Vorbereitungszeit: Premiere der Bürgeroper „Gilgamesch“ im Staatstheater Wieasbaden

Freitag, 10. Juni 2011, 19.00 Uhr | Großes Haus. -----

 

Es ist ein ehrgeiziges Projekt, ein beeindruckendes und einmaliges: Gilgamesch – Eine Stadt macht Musiktheater.

 

Insgesamt zwei Jahre lang erfanden, texteten, komponierten und probten rund 200 Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger zusammen mit Profis vom Staatstheater ihre eigene Oper. Vom Libretto über die Komposition bis nun schließlich zur Aufführung – alles an diesem Werk präsentiert die Zusammenarbeit eines einmalig vielfältigen Teams. Unterstützt wurden die „Künstler auf Zeit“ von Ernst August Klötzke und Cornelius Hummel (Komposition), Bodo Busse und Priska Janssens (Libretto).

 

Das 5000 Jahre alte Epos von Gilgamesch und seinem Freund, dem wilden Enkidu, die als gefeierte Helden in der sumerischen Stadt Uruk mit der Götterwelt in Konflikt geraten, ist die inhaltliche Grundlage des soziokulturellen Projekts. Inspiriert von Vorstellungen der Teilnehmer zu einer idealen Stadt verbindet sich in „Gilgamesch“ der Epos mit dem heutigen Wiesbaden und der Frage nach Merkmalen einer lebenswerten Stadt.

 

Priska Janssens bringt mit dieser Oper wie bereits bei anderen Projekten des Jugendreferats Menschen auf die Bühne, die dort üblicherweise nicht zu finden sind. Gemeinsam mit Künstlern des Theaters entwickelten sie ihre individuellen Darstellungsweisen und stehen neben ausgebildeten Opernsängern des Ensembles auf der Bühne.

 

Musikalische Leitung Wolfgang Ott | Inszenierung Priska Janssens | Bühne und Kos-tüme Manfred Bastian | Choreografie Pavel Mikulastik | Choreinstudierung Anton Tremmel

 

Mit: Reinhold Schreyer-Morlock (Gilgamesch), Erik Biegel (Enkidu), Alma De Lon (Nin-sun), Wolfgang Vater (Utnapishti), dem Orchester und Chor des Hessischen Staatsthea-ter Wiesbaden sowie Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wiesbaden

 

2. Vorstellung: Samstag, 11. Juni 2011 | 19.00 Uhr | Großes Haus

 

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