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"Nana" von Manfred Gurlitt im Theater Erfurt

Premiere So, 25. April 2010, 18 Uhr, Großes Haus

 

In der Reihe „Erfurt gräbt aus“. Gurlitt (1890–1972) zählt zu den schillernden deutschen Künstlerpersönlichkeiten der 1920er und 30er Jahre. Seinen Ruhm als Opernkomponist begründeten sein Wozzeck (1926) sowie die Soldaten (1930).

Beide Werke wurden in den vergangen Jahren für das Musiktheater wieder entdeckt.

 

Unter der musikalischen Leitung von Enrico Calesso und in der Regie von Michael Schulz erzählt die Oper nach dem Roman von Émile Zola die Geschichte einer jungen Frau, die dem Elend ihrer einfachen Verhältnisse zu entkommen sucht. Die als „blonde Venus“ in der gleichnamigen Revue engagierte Nana erstrebt den Aufstieg in die Pariser High Society. Freizügig mit ihren Reizen spielend, muss sie bald die Schattenseiten der vermeintlichen Luxusgesellschaft erkennen und wird zum Spielball einer ihr fremden Welt…

 

Als „Nana“ ist Sopranistin Ilia Papandreou zu erleben, die seit 2006/07 dem Solisten-Ensemble des THEATERS ERFURT angehört. Sie sang hier bereits Partien wie die „Erste Dame“ in Die Zauberflöte, die „Marschallin“ (Der Rosenkavalier), „Leonore“ (Fidelio), die Titelpartie in Rusalka, „Kunigunde“ (Das Käthchen von Heilbronn) sowie zuletzt die „Gräfin“ in Mozarts Le nozze di Figaro. Als Interpretin der Titelfigur „Mariana Pineda“ in der Uraufführung von Flavio Testis gleichnamiger Oper 2007 hat sie sich bereits mit großem Erfolg dem zeitgenössischen Musiktheater zugewandt.

 

Regisseur Michael Schulz ist seit 2008 Generalintendant des Musiktheaters im Revier in Gelsenkirchen. Als Gastregisseur arbeitete er unter anderem an der Komischen Oper Berlin, am Aalto Theater Essen, an den Theatern in Bremen, Osnabrück, Neustrelitz und an der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Von 2001 bis 2008 wirkte er als Operndirektor am Deutschen Nationaltheater Weimar und realisierte dort unter anderem eine viel beachtete Gesamtaufführung von Richard Wagners Ring des Nibelungen.

 

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