Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Nanine Linning wird Künstlerische Leiterin von CHOREOGRAPHY – Internationaler Wettbewerb für Choreographie HannoverNanine Linning wird Künstlerische Leiterin von CHOREOGRAPHY – Internationaler...Nanine Linning wird...

Nanine Linning wird Künstlerische Leiterin von CHOREOGRAPHY – Internationaler Wettbewerb für Choreographie Hannover

Der von der Ballettgesellschaft Hannover ausgetragene Internationale Wettbewerb für Choreographie bekommt mit der Choreographin Nanine Linning, Tanzchefin am Theater und Orchester Heidelberg, eine neue Künstlerische Leitung. Nach der diesjährigen 30. Ausgabe löst Nanine Linning Ed Wubbe – Künstlerischer Direktor und Hauschoreograph des Scapino Ballett Rotterdam – ab, der seit 2004 den renommierten Internationalen Wettbewerb für zeitgenössische Choreographie leitete.

Zwischen 2001 und 2006 arbeitete Linning als Hauschoreographin bei Wubbes Rotterdamer Kompanie; bereits seit 2013 ist sie Teil der Jury des Choreographiewettbewerbs. Oftmals mit Preisen bedacht, gehört Nanine Linning zur vordersten Riege zeitgenössischer Choreographen in Deutschland. In der Intendanz von Holger Schultze leitet sie seit der Spielzeit 2012|2013 die Tanzsparte des Theaters und Orchesters Heidelberg. Mit der Dance Company Nanine Linning / Theater Heidelberg realisierte sie in den vergangen Jahren nicht nur aufsehenerregende Tanzproduktionen, sondern auch spartenübergreifende Arbeiten. So inszenierte sie u. a. die Oper „Echnaton“ mit Sängern, dem Philharmonischen Orchester, dem Heidelberger Opernchor sowie dem Tanzensemble des Hauses.

 

Seit seiner Entstehung ist der Internationale Wettbewerb für Choreographie Hannover ein unübersehbarer Faktor in der Tanzlandschaft Deutschlands geworden. In diesem Jahr wird er bereits zum 30. Mal ausgetragen und gehört somit zu den langlebigsten Choreographiewettbewerben überhaupt. Schwerpunkt des Wettbewerbs ist die Förderung des Nachwuchses. Junge Choreographen erhalten hier die Möglichkeit, ihre Arbeiten öffentlich einer Fachjury zu präsentieren sowie ein Forum zum Meinungsaustausch untereinander und mit dem Publikum zu finden. Neben Geldpreisen bietet der Wettbewerb den Gewinnern zudem Produktionsstipendien bei namhaften Kompanien wie Scapino Rotterdam, Bundesjugendballett, Gauthier Dance oder Australian Dance Theatre an. Diese ermöglichen den jungen Tanzschaffenden, eigene Choreographien unter professionellen Produktionsbedingungen zu realisieren. Viele inzwischen weltweit anerkannte Ballettdirektoren haben sich hier ihre ersten Sporen verdient – u. a. auch Nanine Linning, die 1997 zu den Preisträgern gehörte.

 

Die Internationalität belegt den hohen Stellenwert, den dieser europaweit einmalige Wettbewerb auch auf weltweitem Niveau genießt. Choreographen und Juroren kommen in diesem Jahr neben Deutschland u. a. aus Südkorea, Israel, Spanien, Kolumbien, Frankreich, Australien und China.

 

Der 30. Internationale Wettbewerb für Choreographie findet am 11. und 12. Juni 2016 in Hannover statt.

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑