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Nietzsche-Trilogie

von Einar Schleef

Premiere 7. Mai 2005, 19.30, Schauspielhaus Bochum

mit Margit Carstensen, Dörte Lyssewski, Ernst Stötzner

Regie: Ernst Stötzner

"Nachdem der alte Gott abgedankt ist, werde ich von nun an die Welt regieren." Im Dezember 1988 schreibt Friedrich Nietzsche aus Turin an seinen Verehrer August Strindberg: "Denn ich bin stark genug, die Geschichte der Menschheit in zwei Stücke zu zerbrechen." Tage später folgen endgültiger geistiger Zusammenbruch, Psychiatrie in Basel und Jena, schließlich Rückkehr in den Schoß seiner Familie. 10 Jahre ringt Nietzsche mit dem Wahnsinn, mit der Mutter und der Schwester, mit der Unordnung und mit der Hackordnung.

 

10 Jahre lang ringt Regisseur, Autor und Bühnenbildner Einar Schleef mit der "Nietzsche-Trilogie". Wie sein großes Vorbild Nietzsche sagt er von sich: "Ich bin kein Mensch, ich bin Dynamit." Einar Schleef wollte das Stück 2001 am Wiener Burgtheater herausbringen und die Titelrolle selbst spielen. Der Tod kam ihm zuvor. In seinem Drei-Personen-Stück thematisiert er das Höllische deutscher Kleinbürgerlichkeit und seine traumatische Mutterbindung.

weitere Termine im Mai: 10., 20. & 25., jeweils um 19.30 Uhr

Schauspielhaus Bochum

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