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NORA von Henrik Ibsen am Oldenburgischen Staatstheater

Premiere Freitag, 06. November 2015, um 20 Uhr im Kleinen Haus. -----

Alles scheint perfekt im Hause Helmer. Torvald und Nora führen eine glückliche Ehe, sie haben drei kleine Kinder und mit Torvalds Karriere geht es steil bergauf: Er ist zum Bankdirektor ernannt worden und wird zum neuen Jahr seine Stelle antreten.

Vor einigen Jahren sah das alles noch ganz anders aus: Torvald litt an einer schweren Krankheit und Nora musste heimlich einen Kredit aufnehmen. Ausgerechnet der windige Geldgeber platzt nun in die hart erkämpfte Idylle des schönen neuen Lebens und droht, alles auffliegen zu lassen. Die aussichtsreiche Zukunft wird plötzlich von der Vergangenheit eingeholt und das Geld gewinnt erneut die Oberhand über die Beziehung. Nora und Helmer stehen vor der vielleicht härtesten Prüfung ihres Ehelebens: der blanken, schonungslosen Wahrheit über einander.

 

Das 1879 von Henrik Ibsen veröffentlichte Stück löste einen Eklat aus. Eine Mutter, die freiwillig ihre Familie verlässt, war in der damaligen Gesellschaft undenkbar. Für die Uraufführung in Kopenhagen wurde deswegen sogar ein neuer, versöhnlicherer Schluss geschrieben. Ein Großteil der Leser war jedoch schon damals von ‚Nora’ angetan. Bis heute ist es eines der beliebtesten Stücke auf deutschsprachigen Bühnen.

 

Die Regie in der Oldenburger Inszenierung übernimmt Oberspielleiter Peter Hailer, der in dieser Spielzeit bereits Kleists ,Die Marquise von O....' auf die Bühne des Kleinen Hauses brachte.

 

Regie: Peter Hailer;

Bühne: Dirk Becker;

Kostüme: Natalia Nordheimer;

Dramaturgie: Daphne Ebner

 

Mit: Nientje Schwabe, Franziska Werner; Matthias Kleinert, Jens Ochlast, Klaas Schramm

 

Die nächsten Vorstellungen: Mi 11., Sa 21., Mi 25., November

 

 

 

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