Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
nordwest/Tanzcompagnie Oldenburg: "Nr.8" von Ina Christel Johannessen im Oldenburgischen Staatstheaternordwest/Tanzcompagnie Oldenburg: "Nr.8" von Ina Christel Johannessen im...nordwest/Tanzcompagnie...

nordwest/Tanzcompagnie Oldenburg: "Nr.8" von Ina Christel Johannessen im Oldenburgischen Staatstheater

Premiere am Fr 21. Mai, 20 Uhr | Exerzierhalle

 

Ina Christel Johannessen liebt Zahlen als Ausgangspunkte für ihre bildstarken Tanztheaterproduktionen. Mit der Tanzcompagnie Oldenburg sucht und forscht die norwegische Choreografin über die Acht.

Für jeden von uns spielt diese Zahl scheinbar eine wichtige Rolle. Weshalb sonst sollte man besser nicht achtlos sein? Und was ist mit dem Geheimnis um den achten Tag der Schöpfung? Und die Bedeutung der Acht, die sich quer legt? Unendliche Möglichkeiten...!

 

Das gilt auch für die Charaktere und Situationen des Stücks: Das Starke wirkt plötzlich fragil, das Gefährliche schön, das Traurige komisch, eben ganz so, wie wir Menschen sind. Voller Qualitäten, Gefühle, Erfahrungen, Wünsche. Und diese halten unsere Wirkung und unsere Absichten in ständiger Bewegung. Die Acht ist immer wieder Fixpunkt dieser scheinbar atmenden Choreografie. Soli, Duette, Quartette, Oktette setzen sich zusammen und lösen sich auf. Das Leben als Vexierspiel.

 

Ina Christel Johannessen studierte Choreografie an der staatlichen Balletthochschule Norwegens. Seit den 1990er Jahren choreografiert sie regelmäßig für Carte Blanche, die norwegische Nationalcompagnie für zeitgenössischen Tanz. Ihre eigene Gruppe strukturierte sie 1996 um und gab ihr den Namen zero visibility corp. Für dieses Ensemble schuf sie ebenso erfolgreiche Stücke wie als Gastchoreografin für die Iceland Dance Company oder das Scottish Dance Theatre.

 

Choreografie: Ina Christel Johannessen, Ausstattung: Kristin Torp

Mit: Pin-Chieh Chen, Alessandra Corti, Gili Goverman, Vivienne Hötger, Maria Walser; Felix Berner, Frank Koenen, Matthias Markstein

 

Weitere Vorstellungen: Mi 26. und Sa 29. Mai

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑