Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Opernhaus Zürich: SAISONAUFTAKT MIT GROSSEM PREMIERENREIGENOpernhaus Zürich: SAISONAUFTAKT MIT GROSSEM PREMIERENREIGENOpernhaus Zürich:...

Opernhaus Zürich: SAISONAUFTAKT MIT GROSSEM PREMIERENREIGEN

ab 20. September 2020

GROSSE OPER MIT BORIS GODUNOW +++ LEICHTE MUSE MIT DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN +++ KINDEROPER DAS TAPFERE SCHNEIDERLEIN +++ VERDI-GALA +++ DREI TAGE OPER FÜR ALLE – DIGITAL +++ RESTAURANT IM NEUEN DESIGN

 

Für diese spezielle Saison 2020/21 hat das Opernhaus Zürich ein Modell entwickelt, das es ermöglicht, die Grösse und Schönheit von Oper und Ballett dem Publikum trotz aller Präventionsmassnahmen weiterhin bieten zu können. Die grossen Kollektive wie Orchester und Chor werden aus einem externen Proberaum live in die Vorstellungen zum Ensemble und dem Publikum gestreamt. Dies alles ohne Zeitverzögerung und in voller Besetzung. Dieses Aufführungskonzept ermöglicht es, die Saison am 20. September mit einer grossen Eröffnungswoche zu beginnen und den Auftakt für eine spannende und herausfordernde Zeit zu machen.

 

Copyright: Opernhaus Zürich

ERÖFFNUNGSPREMIERE MIT MUSSORGSKIS «BORIS GODUNOW»

Am Sonntag, 20. September eröffnet das Opernhaus Zürich die Spielzeit mit der grossformatigen Oper «Boris Godunow» von Modest Mussorgski. Die Inszenierung dieses Saisoneinstands liegt in den Händen des Regisseurs Barrie Kosky. Die musikalische Leitung übernimmt der ukrainische Dirigent Kirill Karabits. Im Mittelpunkt der herausragenden Besetzung steht der Bariton Michael Volle mit seinem Rollendebüt als Zar Boris. Bei diesem Kraftakt mit von der Partie sind Johannes Martin Kränzle, John Daszak, Edgaras Montvidas, Oksana Volkova und Brindley Sherrat. Mussorgskis Oper führt mitten in eine Zeit apokalyptischer Grundstimmung, die von Hysterie, Eskapismus und Paranoia geprägt ist. Kosky geht in seiner Neuinszenierung der Frage nach, wie wir Geschichte schreiben und wie wir sie erinnern oder instrumentalisieren.

PREMIERE DER OPERETTE «DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN»

Am Freitag, 25. September, nur fünf Tage später, folgt die nächste Premiere mit der Inszenierung von Emmerich Kálmáns Operette «Die Csárdásfürstin». Um diese leichte Form des Musiktheaters kümmern sich der deutsche Regisseur Jan Philipp Gloger und der junge Schweizer Dirigent Lorenzo Viotti. Glogers Inszenierung spielt auf einer Luxusjacht, auf der eine Clique von Superreichen um den Globus reist und sich die Feierlaune von den Krisen der Welt nicht verderben lassen will. Annette Dasch als Showstar Sylva Varescu und Pavol Breslik als osteuropäische Industriellensohn und Jachtbesitzer Edwin tanzen und singen sich dabei beschwingt durch die Apokalypse.

PREMIERE DER KINDEROPER «DAS TAPFERE SCHNEIDERLEIN»

Auch die kleinen Besucherinnen und Besucher können zum Saisonauftakt am Sonntag, 20. September, 15 Uhr die erste Premiere erleben. Auf der Studiobühne wird «DAS TAPFERE SCHNEIDERLEIN», die neue Kinderoper des Opernhauses zum ersten Mal zu sehen sein. Die junge deutsche Regisseurin Kai Anne Schuhmacher wird dieses Stück für Kinder ab sechs Jahre auf der Studiobühne inszenieren. In Zusammenarbeit mit den Werkstätten des Opernhauses wurden für die Märchenfiguren Puppen gebaut, die von den Sängerinnen und Sängern des Internationalen Opernstudios zum Leben erweckt werden.

VERDI-GALA

Anstelle der ursprünglich geplanten Wiederaufnahme von Giuseppe Verdis «I vespri siciliani» wird am Dienstag, 22. September, 19 Uhr ein Verdi-Galakonzert mit Ausschnitten aus Werken wie «Don Carlo», «Macbeth», «Il trovatore» und «I vespri siciliani» stattfinden. Unter der Leitung von Fabio Luisi werden sich einige der weltweit gefragtesten Verdi-Interpretinnen und Interpreten wie Maria Agresta, Quinn Kelsey, Bryan Hymel und Alexander Vinogradov auf der Zürcher Opernbühne einfinden.

OPER FÜR ALLE - DIGITAL

Zum Abschluss dieser Eröffnungswoche wird auch das beliebte Format «oper für alle», das Corona bedingt abgesagt werden musste, digital zum Leben erweckt. An drei aufeinanderfolgenden Abenden, Freitag 25.9. bis Sonntag, 27.9., streamt das Opernhaus live die Premiere der Operette «Die Csárdásfürstin», die Aufführung der grossformatigen Neuproduktion «Boris Godunow» und die Wiederaufnahme der Belcanto-Oper «Maria Stuarda» mit Diana Damrau in der Titelpartie.

RESTAURANT IM NEUEN DESIGN

Das Restaurant des Opernhauses Zürich hat über die Sommerpause ein Allround-Makeover erhalten. Direkt am Puls der Stadt Zürich, dem Sechseläutenplatz und mit grandioser Aussicht auf den Zürichsee bietet das «Bernadette» exquisite Lunches, Afterwork-Drinks auf der Sonnenterrasse und elegante Dinner in lebendiger Umgebung. Im Interior Design des erfolgreichen atelier zürich serviert Küchenchef Heinz Schärer Köstlichkeiten der neu aufgelegten mediterranen Karte. Zur Eröffnung geniessen Sie bei «Bernadette» von Dienstag, 8. bis Samstag, 19. September 2020 jeweils von 18 bis 19 Uhr Ihren Afterwork-Cocktail zu Live-Jazzmusik.

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 21 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑