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Opernhaus Zürich, STREAMING-REIHE «SOUVENIRS»: HÄNDELS «SEMELE» MIT CECILIA BARTOLI

von Freitag, 7. Mai, 18 Uhr bis Sonntag, 09. Mai, 24 Uhr, 2021. als Video on Demand auf der Website des Opernhauses kostenfrei abrufbar.

Mit Georg Friedrich Händels zwischen Oper und Oratorium changierendem Werk «Semele» geht die Streaming-Reihe «Souvenirs» zu Ende. Die Geschichte um die Königstochter Semele handelt von erotischen Verwicklungen zwischen Göttern und Menschen. Die sinnliche, vielschichtige und psychologisch ausgefeilte Figur ist eine Paraderolle für Cecilia Bartoli.

 

Copyright: Suzanne Schwiertz

Regisseur Robert Carsen gelang eine bildmächtige, vor Fantasie überbordende, witzig-satirische Inszenierung. Die unverhohlenen Anspielungen im Libretto auf die damalige Mätressenwirtschaft am Hof verknüpft Carsen genüsslich mit dem britischen Königshaus der jüngeren Zeit.

Cecilia Bartoli gestaltet eine Semele voller Lust und Sinnlichkeit, selbstironisch und am Ende schmerzlich berührend. Nach vielen gemeinsamen Projekten verstehen sich das Orchestra «La Scintilla» und Dirigent William Christie, der die Aufführung vom Cembalo aus leitet, beinahe blind.

Die Aufzeichnung aus dem Jahr 2007 ist von Freitag, 7. Mai, 18 Uhr bis Sonntag, 09. Mai, 24 Uhr als Video on Demand auf der Website des Opernhauses kostenfrei abrufbar.

Das Video on Demand und weitere Informationen finden Sie hier:

www.opernhaus.ch/digital/corona-spielplan/semele/

«SEMELE»
Georg Friedrich Händel
Regie: Robert Carsen
Dirigent: William Christie
Mit (u.a.): Cecilia Bartoli, Orchestra «La Scintilla»
Aufgezeichnet im Opernhaus Zürich 2007

 

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