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"Othello" frei nach Shakespeare im Theater Basel

Premiere am 18. + 19. Oktober 2012, 20.00 Uhr, Kleine Bühne. -----

«Ich bin nicht, was ich bin» – sagt Othello in der Shakespeare-Bearbeitung des Jungen Schauspiel. Der Mohr erlebt seine Haut als Projektionsfläche für die Ängste derer, die er liebt. Othello sieht rot. In welch böses Spiel ist der Held der Nation da geraten?

Wer steht hinter dem Projektor des Hasses? Othello ist alarmiert. Er ist im Krieg. Er liebt, hasst, jagt und tötet.

 

«Ich bin nicht, was ich bin» – sagt Jago, ein Fähnrich unter General Othello. Er ist unterschätzt, übersehen und gekränkt. Und er ist intelligent. Jago sieht schwarz. Er ist der Meister der Intrige. Sein Instinkt kennt die Schwächen des Gegners, sein Gemüt kennt keine Skrupel. Sein Ziel ist Macht, sein Schlachtfeld die Liebe. Jago hetzt auf, verleumdet und lässt töten.

 

«Ich bin nicht, was ich bin». Verkannt und nicht wertgeschätzt erleben sich täglich tausende Jugendliche in der Mehrwertgesellschaft. Und plötzlich gibt es für sie nur noch schwarz und weiss.

 

Inzenierung: Béatrice Goetz, Patrick Gusset

Bühne: Marion Menziger

Kostüme: Bernhard Duss

Dramaturgie/Theaterpädagogik: Martin Frank

 

Mit: Johanna Heusser, Kay Kysela, Vincent Leittersdorf, Mattia Meier, Joris Mundwyler, Besa Peci, Alexander Peutz, Jonas Rhonheimer, Florence Ruckstuhl, Sarah Speiser

 

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