Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Pension Schöller" im Staatstheater Cottbus"Pension Schöller" im Staatstheater Cottbus"Pension Schöller" im...

"Pension Schöller" im Staatstheater Cottbus

Schwank in drei Akten von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby

Premiere am Samstag, 23. Juni 2007, 19.30 Uhr, Theater am Bonnaskenplatz.

 

Der Schwank „Pension Schöller“ der Mainzer Karnevalisten Carl Laufs und Wilhelm Jacoby wurde 1890 in Berlin uraufgeführt und besticht durch ständige Missverständnisse und völlig auf die Spitze getriebene Figuren.

 

 

Klapproth, ein Gutsbesitzer aus Brandenburg, will in Berlin unbedingt die Insassen einer Nervenheilanstalt kennen lernen. Sein Neffe Alfred soll ihm dieses Erlebnis organisieren. Dieser jedoch schwindelt seinem Onkel vor, die „Pension Schöller“ sei eine Irrenanstalt und die Gäste, die sich zu einer Soirée treffen, seien allesamt geistig verwirrt. Begeistert lernt Klapproth seltsame Leute kennen: eine übereifrige Schriftstellerin, einen duellwütigen Major a.D., einen Großwildjäger und einen Möchtegern-Schauspieler mit Sprachfehler. Zurück in Kyritz bricht Verwirrung aus. Die vermeintlichen Patienten tauchen nacheinander auf dem Gutshof auf und treiben Klapproth beinahe in den Wahnsinn.

 

Regisseur Peter Schroth – in Cottbus u.a. durch seine erfolgreiche Inszenierung „Kunst“ bekannt – bringt ihn mit Thomas Harms in der Hauptrolle auf die Bühne. Gemeinsam mit Ausstatter Hans Ellerfeld, der zum ersten Mal am Staatstheater Cottbus arbeitet, lädt er das Publikum in das Berlin der 20er Jahre ein.

 

In den weiteren Rollen sind Gabriele Lohmar, Susann Thiede, Teresa Waas, Gunnar Golkowski, Hardy Halama, Hans-Peter Jantzen, Wolf-Dieter Lingk und Peter Princz zu erleben.

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑