Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Peter Handkes KASPAR im Schauspielhaus GrazPeter Handkes KASPAR im Schauspielhaus GrazPeter Handkes KASPAR im...

Peter Handkes KASPAR im Schauspielhaus Graz

Premiere ist am 17. Dezember 2010, 20.30 Uhr auf der Ebene 3.

 

Ein Mensch kommt auf die Bühne, halb Clown, halb Kind. Er hat zunächst nur einen Satz zur Verfügung: „Ich möchte ein solcher werden wie einmal ein anderer gewesen ist“.

Von anonymen „Einsagern“ wird er zum Sprechen gebracht: ein Individuum, das bewusst ‚Ich‘ sagen, sich kleiden oder eine Wohnung einrichten kann. Doch der Disziplinierungsprozess kostet ihn auch die Freiheit, anders zu sein: ungehörig, unkorrekt, poetisch.

 

Peter Handkes Kaspar stellt unsere Vorstellungen von Individualität in Frage. Das 1967 entstandene Werk wird inszeniert von der jungen Oberösterreicherin Carina Riedl, deren jüngste Arbeit Stroszek (nach dem Film von Werner Herzog) im Vestibül des Burgtheaters zu sehen ist.

 

* Regie: Carina Riedl

* Bühne und Kostüme: Fatima Sonntag

 

* mit: Katharina Klar, Florian Köhler, Claire Vivianne Sobottke

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 5 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑