Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Reigen" von Arthur Schnitzler im Schauspiel Stuttgart"Reigen" von Arthur Schnitzler im Schauspiel Stuttgart"Reigen" von Arthur...

"Reigen" von Arthur Schnitzler im Schauspiel Stuttgart

Premiere: Samstag, 14. Dezember 2013, 19.30 Uhr, Schauspielhaus. -----

Kein Sex ohne Theater. In zehn Dialogen, in deren Mittelpunkt jeweils ein Paar steht, schildert das Stück die "unerbittliche Mechanik des Beischlafs", die Macht des Eros. Zur Gliederung greift Schnitzler auf die Form eines Liebesreigens zurück, in dem ein Tänzer an den nächsten "weitergereicht" wird.

 

Der Partnertausch wird zum formalen Prinzip. Es entfaltet sich ein gesellschaftlicher Kosmos, der quer durch alle Klassen, Schichten und Rollenkonstellationen reicht – von der Dirne zum Soldaten, vom Soldaten zum Stubenmädchen, vom Stubenmädchen zum jungen Herrn, von diesem zur Ehefrau usw. Alle Paare in eindeutiger Situation: der angewandten Liebe – vor und nach dem Beischlaf

 

Bastian Kraft, 1980 in Göppingen geboren, studiert Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Während des Studiums entstehen erste eigene Inszenierungen. 2007 wird er als Regieassistent am Burgtheater engagiert, wo er 2008 den Abend schöner lügen. Hochstapler bekennen und 2010 Oscar Wildes Dorian Gray inszeniert. Mit seiner Inszenierung von Franz Kafkas Amerika am Hamburger Thalia Theater gewinnt er beim Festival "Radikal jung!" des Münchner Volkstheaters den Publikumspreis und den Kritikerpreis. Es folgen Arbeiten u.a. am Schauspiel Frankfurt, Münchner Volkstheater, am Deutschen Theater Berlin, am Schauspielhaus Zürich und am Thalia Theater Hamburg.

 

Regie: Bastian Kraft, Bühne und Video: Peter Baur, Kostüme: Dagmar Bald, Musik: Björn SC Deigner, Dramaturgie: Carmen Wolfram

 

Mit: Edgar Selge und Franziska Walser

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑