Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Rossinis IL BARBIERE DI SIVIGLIA im Theater OsnabrückRossinis IL BARBIERE DI SIVIGLIA im Theater OsnabrückRossinis IL BARBIERE DI...

Rossinis IL BARBIERE DI SIVIGLIA im Theater Osnabrück

Premiere 18.06.2011, 19.30 Uhr. -----

 

Der alte, geizige Vormund hat ein Auge auf sein hübsches und reiches Mündel geworfen. Er sperrt sie ein, um jeden potentiellen Konkurrenten von dem Mädchen fern zu halten.

 

Dummerweise schafft es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen der jugendliche Liebhaber (natürlich ein Graf in bürgerlicher Verkleidung) mit Hilfe seines Dieners Herz und Hand der Angebeteten zu erobern.

 

Doch was zunächst Beaumarchais, auf dessen gleichnamigem Schauspiel die Oper beruht, und später Rossini bei der Vertonung dieser Vorlage geschaffen haben, geht weit über die traditionelle Form hinaus. Ganz Kind seiner Zeit ist nämlich der Barbier Figaro nicht mehr der Stichwortgeber und Handlanger des Grafen Almaviva, sondern er ist die treibende Kraft der Komödie. Er hat die Fäden des Intrigenspiels in der Hand und begegnet somit seinem adligen Auftraggeber auf Augenhöhe.

 

Und Rossini schuf für diese Geschichte eine Musik, die nicht nur durch ihren Melodienreichtum verzaubert, sondern auch durch die Virtuosität der Ensembles dem Zuhörer den Atem raubt.

 

Libretto von Cesare Sterbini nach LE BARBIER DE SEVILLE OU LA PRECAUTION INUTILE von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais

 

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Musikalische Leitung Daniel Inbal

Regie Nadja Loschky

Bühne und Kostüme Gabriele Jaenecke

Choreinstudierung Holger Krause

Dramaturgie Dorit Schleissing

 

Graf Almaviva Filippo Adami

Bartolo Genadijus Bergorulko

Rosina Ani Taniguchi

Figaro Marco Vassalli

Basilio Mark Sampson

Fiorillo Silvio Heil

Ambrosio Ji-Seong Yoo

Berta Heike Hollenberg

Ein Offizier Silvio Heil

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑