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schaubühne am lehniner platz – trotz Erfolg müssen Produktionen gestrichen werden

Trotz sehr gut besuchter Vorstellungen seit Beginn der Spielzeit – im Januar lag die Auslastung bei 94 % – und weltweiter Gastspiele (Brüssel, Paris, Hongkong, Adelaide und Caracas) bleibt die finanzielle Situation der Schaubühne weiterhin

sehr angespannt.

Aufgrund der Zuwendungskürzungen müssen in der laufenden Spielzeit gleich drei im Rahmen der neu konzipierten Studioreihe geplante Uraufführungen gestrichen werden: „The Optic Trilogy“ von Alfian bin Sa’at und „Cheech – oder die Männer von Chrysler sind in der Stadt“ von Francois Létourneau werden ersatzlos entfallen, „Liebe ist nur eine Möglichkeit“ des 2. Stückewettbewerbgewinners Christoph Nußbaumeder muss in die kommende Spielzeit verlegt werden und wird im Herbst 2006 Premiere haben.

In Gesprächen mit den politisch Verantwortlichen aber auch in Verhandlungen mit den Gewerkschaften bemüht sich die Schaubühne weiterhin, eine finanziell

akzeptable Lösung zu erreichen, die die künstlerische Perspektive des Theaters für die kommenden drei bis vier Spielzeiten gewährleistet.

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