Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Schauspiel Bremen: „Das Versprechen“ von Friedrich DürrenmattSchauspiel Bremen: „Das Versprechen“ von Friedrich DürrenmattSchauspiel Bremen: „Das...

Schauspiel Bremen: „Das Versprechen“ von Friedrich Dürrenmatt

Premiere am 10. Juni 2009 im Neuen Schauspielhaus

 

Das „Requiem auf den Kriminalroman“ – so der Untertitel – handelt von Kommissar Matthäi, einem äußerst fähigen, erfolgreichen und stets rational agierenden Ermittler.

Er ist schon fast auf dem Weg nach Jordanien, um dort als Polizeiberater tätig zu werden. Da erreicht ihn ein Anruf: Im Wald wurde die Leiche eines Mädchens gefunden. Obwohl sein Abflug bereits geplant ist, gibt er den Eltern des Kindes das Versprechen, alles zu tun, um den Täter zu fassen. Die Polizei hat den mutmaßlichen Täter bald ausgemacht. Doch Matthäi verfolgt eine andere Spur und will sein Versprechen halten.

 

Dürrenmatt verfasste diesen Kriminalroman als Weiterverarbeitung seines eigenen Drehbuches zu dem Film „Es geschah am helllichten Tag“ aus dem Jahr 1958. Anders als in gewöhnlichen Romanen verschieben sich in dem Klassiker des Schweizers unmerklich die Grenzen zwischen Gut und Böse, Täter und Opfer, wodurch der Kommissar sich selbst und andere unkontrollierbar in der Aufklärung des Falls verstrickt.

 

Der Stoff wurde mehrfach verfilmt, unter anderem 2001 unter dem Originaltitel von Sean Penn mit Jack Nicholson in der Hauptrolle.

 

Inszenierung: Hanna Rudolph

Bühne: Christian Kiehl

Kostüme: Geraldine Arnold

 

Es spielen: Eva Gosciejewicz, Franziska Schubert; Tobias Beyer, Jan Byl, Daniel Fries, Glenn Goltz

 

Weitere Termine: 13., 14., 17., 25. und 26. Juni

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑