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Schauspiel Frankfurt: "Der grosse Gatsby" nach dem Roman von F. Scott Fitzgerald

Premiere 10. November 2011, Kammerspiele. ----

Alkohol-Schmuggler? Kriegsheld? Emporkömmling? Über Jay Gatsbys Herkunft und Reichtum kursieren die wildesten Gerüchte.

Aus mittellosen Verhältnissen stammend, hat es Jay Gatsby mit undurchsichtigen Geschäften zu immensem Reichtum gebracht. Damit hofft er, seine Jugendliebe Daisy, eine junge Frau aus vermögender Familie, zurückzugewinnen. Diese hat während seiner Abwesenheit trotz ihres Versprechens, auf ihn zu warten, den steinreichen, aber untreuen Footballspieler Tom Buchanan geheiratet und sich längst ihrer zynischen und korrupten Umgebung angepasst. Beeindruckt von Gatsbys sagenhaften Partys, seinem luxuriösen Lebensstil, beginnt Daisy erneut eine Liebesaffäre, jedoch mit katastrophalem Ausgang.

 

F. Scott Fitzgerald schildert treffsicher, wie Gatsbys Traum von Liebe und Glück an der profanen Realität zerbricht, welcher er von vornherein nicht gewachsen war.

 

 

Eine Geschichte über das Verglühen von Glanz und Illusion, über die Sehnsucht nach dem Unvergänglichen im Flüchtigen.

 

F. Scott Fitzgerald zählt zu den herausragendsten Vertretern der modernen amerikanischen Erzählliteratur. Er gilt als Sprachrohr der so genannten »Lost Generation«, jener desillusionierten Generation von Schriftstellern, die sich zwischen Erstem Weltkrieg und Weltwirtschaftskrise enttäuscht von Amerika abwandten. »Der große Gatsby« kritisiert die Pervertierung des American Dream, durch die sich das Streben nach Glück und Freiheit auf das Erreichen von Reichtum und Macht reduziert, sowie die Oberflächlichkeit einer ausschweifenden Konsumgesellschaft kurz vor ihrem wirtschaftlichen Niedergang.

 

Regie Christopher Rüping

Bühne Jonathan Mertz

Kostüme Lene Schwind

Dramaturgie Sibylle Baschung

 

Mit Isaak Dentler, Benedikt Greiner, Nils Kahnwald, Oliver Kraushaar,

Viktor Tremmel

 

Am 10. / 12. November, 3. / 25. Dezember

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