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Schauspiel Frankfurt: "Stella" von Johann Wolfgang Goethe

Premiere 23.01.11, 20.00 Uhr, Kammerspiele

 

Der Offizier Fernando hat seine Ehefrau Cäcilie ohne Abschied, ohne Scheidung für die junge Baronesse Stella sitzen lassen. Später verlässt er auch Stella über Nacht und zieht in den Krieg.

 

Cäcilie lernt Stella kennen. Ohne zu verstehen, wie ihre Schicksale bereits verbunden sind, werden die Leidensgenossinnen Freundinnen. Als Fernando aus dem Krieg zurückkehrt, trifft er im Haus seiner Geliebten Stella auch die Ehefrau Cäcilie und ihre gemeinsame Tochter. Nun ist guter Rat teuer. Cäcilie hat den rettenden Einfall.

 

Als Goethes »Stella«, ein »Schauspiel für Liebende«, 1776 erstmalig zur Aufführung kam, folgten ein Eklat und sogar Aufführungsverbot. Der junge Goethe hatte durchblicken lassen, dass man auch zu dritt glücklich werden könnte. Die moralischen Proteste waren so gewaltig, dass Goethe dreißig Jahre später in einer überarbeiteten Version sein Stück tödlich enden ließ: Fernando erschießt sich, Stella vergiftet sich.

 

Andreas Kriegenburg gehört zu den markanten Regisseuren seiner Generation. Von seinen Arbeiten wurden insgesamt neun zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Andreas Kriegenburg inszeniert 2011 an der Oper Frankfurt Puccinis »Tosca« sowie Goethes »Stella« in den Kammerspielen des Schauspiel Frankfurt. Viele Zuschauer werden sich an seine phantasievolle Inszenierung aus der vergangenen Saison erinnern: der Comedia-dell’arte-Klassiker »Diener zweier Herren« unter einer Zirkuskuppel im Bockenheimer Depot.

 

Regie und Bühne

Andreas Kriegenburg

Kostüme

Katharina Tasch

Dramaturgie

Alexandra Althoff

 

Besetzung

Bettina Hoppe

Lisa Stiegler

Valery Tscheplanowa

Marc Oliver Schulze

Mathis Reinhardt

 

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