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schauspielfrankfurt, NIBELUNGEN

Remake eines deutschen Trauerspiels nach Friedrich Hebbel mit Texten von Johannes Schrettle

Premiere ist am 26. Oktober 2008, 20.15 Uhr, schmidtstrasse12

 

Die Geschichte der Nibelungen ist eingelagert in unser kollektives Gedächtnis.

Als das deutsche Kriegs- und Nationalepos entdeckt und ideologisch vereinnahmt, wird die jahrhundertealte Sage immer wieder neu erfunden. Der zum beinahe unverwundbaren Helden stilisierte Siegfried, die sprichwörtliche Nibelungentreue des Hagen von Tronje sowie die rächende Kriemhild, sie alle sind Teil der Geschichte von bedingungsloser Treue, Verrat und blutiger Rache, an deren Ende der Tod steht und der Schatz der Nibelungen unwiederbringlich versunken bleibt.

 

Unzählige Versionen der Nibelungen kursieren in Bibliotheken, in Verfilmungen, Theaterinszenierungen und in unseren Köpfen, ein erster Autor ist unbekannt, das verschollene Original tausendfach überschrieben. Die permanent variierte Erzählung wird so zu unserem aktiven kulturellen Erinnerungsschatz. In Robert Lehnigers Nibelungen-Projekt versuchen die Hüter dieses Schatzes die Geschichte der Nibelungen für uns zu bewahren, indem sie sie ständig in Bewegung halten. Mit jedem Remake erfinden und erzählen sie sie wieder neu und werden so zu ihrem Autorenkollektiv.

 

Regie: Robert Lehniger; Grundraum: Maria-Alice Bahra, Jan Schroeder; Ausstattung: Irene Ip; Video: Bert Zander; Dramaturgie: Nadine Vollmer, Maike Gunsilius

 

Darsteller: Wilhelm Eilers, Anne Müller, Julia Penner, Nicholas Reinke, Sebastian Schindegger, Aljoscha Stadelmann

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