Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Schauspielhaus Bochum: DER AUFHALTSAME AUFSTIEG DES ARTURO UI von Bertolt BrechtSchauspielhaus Bochum: DER AUFHALTSAME AUFSTIEG DES ARTURO UI von Bertolt...Schauspielhaus Bochum:...

Schauspielhaus Bochum: DER AUFHALTSAME AUFSTIEG DES ARTURO UI von Bertolt Brecht

Premiere am 28. Mai 2011 im Schauspielhaus. -----

 

Eine echte Gangsterschau ist diese böse Parabel, mit der Bertolt Brecht 1941 Adolf Hitler in der Figur des Arturo Ui demaskierte.

 

Nicht Politik ist sein Geschäft, sondern das Verbrechen. Er ist ein kleiner Ganove, der sich Macht und Einfluss erkauft und mit seiner Gang Händler, Richter und Politiker korrumpiert, bedroht und kontrolliert.

Siebzig Jahre später stellt sich die Frage, mit welchem Typ Politiker wir es heute zu tun haben und wer bei diesem Spiel auf welcher Seite steht. Wen gilt es heute bloßzustellen in der Gangsterschau? Wer sind die Akteure in dem modernen Zusammenspiel von Politik, Wirtschaft, Medien und organisiertem Verbrechen?

 

Ulrich Greb, der Intendant des Moerser Schlosstheaters, unternimmt mit seiner Inszenierung des „Arturo Ui“ keine Reise in die Vergangenheit, sondern eine Untersuchung über die Verfasstheit der modernen Staaten. Die Titelrolle spielt Xenia Snagowski.

 

Regie: Ulrich Greb

Bühne: Birgit Angele

Kostüme: Elisabeth Strauß

Video: Nils Voges

Dramaturgie: Sabine Reich

 

Xenia Snagowski Arturo Ui

Krunoslav Šebrek Ernesto Roma

Henrik Schubert Emanuele Giri

Marco Massafra Giuseppe Givola

Therese Dörr Betty Dullfeet

Werner Strenger Flake / Richter / Ignatius Dullfeed

Maja Beckmann Hook

Roland Riebeling Clark / Ankläger

Veronika Nickl Sheet / O´Casey / Verteidiger

Manfred Böll Der alte Dogsborough

Ronny Miersch Der junge Dogsborough

Raiko Küster Schauspieler / Leibwächter / Bowl / Fish / Pfarrer

Daniel Stock Reporter / Ansager

Nils Voges Kameramann

 

Die nächste Vorstellung: 31.5.

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑