Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Schauspielhaus Neubrandenburg: Eine schöne BescherungSchauspielhaus Neubrandenburg: Eine schöne BescherungSchauspielhaus...

Schauspielhaus Neubrandenburg: Eine schöne Bescherung

Lustspiel von Monika Hirschle, Premiere 07.12.07 um 19:30

 

Besinnlich soll es zugehen am Weihnachtstag. So wünscht es sich auch Familie Eislein. Aber wenn sich eine kleine Katastrophe zur nächsten fügt, wenn Kühlschrank und Heizung den Geist aufgeben, die Gans verdirbt und der Christbaum nicht gekauft ist, dann kommt eher Panik auf als „stille Nacht“.

Doch nicht genug, dass die Welt der Technik sich gegen die Eisleins verschworen hat, die Großmutter betreibt Telefonterror im Zehn-Minuten-Takt, die Tochter sucht nach einem Streit mit ihrem Mann, dem sie vorwirft, ein Muttersöhnchen zu sein, Unterschlupf bei ihrer Mutter und auch die Nachbarin belagert die gestresste Familie mit freundlicher Rücksichtslosigkeit. Weihnachten müsste ausfallen, wenn da nicht der charmante italienische Klempner Luigi käme…

Monika Hirschle zieht in ihrem Lustspiel beherzt alle Register schwankhafter Komik. Ihre Figuren zeichnet sie pointiert und liebevoll, die Situationen sind zum Platzen prall und verraten das ausgezeichnete Beobachtungsvermögen der Autorin.

 

Am Ende – so muss das zu Weihnachten und in der Komödie nun mal sein – bekommt jeder, was er sich gewünscht hat und aus dem Chaos wird nun doch noch eine schöne Bescherung.

 

Regie : Ralf-Peter Schulze

Ausstattung: Hans Ellerfeld

 

Irmgard Eislein Karin Hartmann

Reinhold Eislein Dietmar Lahaine

Klaus-Dieter Eislein, deren Sohn Benjamin Griebel

Angelika Maier-Eislein, deren Tochter Anne Kies

Eberhard Maier, Angelikas Mann Johannes Stelzhammer

Klothilde Eislein, Mutter von Reinhold Maria Alexander

Frau Mauschler, Nachbarin Martina Block

Luigi, italienischer Klempner Marcus Ostberg

 

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑