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Schweizer Erstaufführung: "Das beste aller möglichen Leben" von Noah Haidle im Theater Bern

Premiere Do., 20. April2017, 19:30 Uhr, Vidmar 2. -----

Es ist fünf Uhr morgens, der Kinderwunsch eines Paares hat sich erfüllt – nur nicht auf die Art und Weise, wie dies zu erwarten wäre. Vor ihrer Haustür wurde mitten in der Nacht ein Babykorb mit der Bitte abgestellt, sich um das Kind zu kümmern.

Während das Paar noch über den Namen für das Kind diskutiert, nimmt das eigentlich Unmögliche bereits seinen Lauf. Das Kind durchlebt in zwei Stunden ein ganzes Leben. Ist es in seiner Kürze und Intensität vielleicht «das beste aller möglichen Leben»?

 

Der US-amerikanische Autor Noah Haidle wurde 2015 für sein Stück Alles muss glänzen mit dem Preis für das «ausländische Stück des Jahres» ausgezeichnet. In Das beste aller möglichen Leben wirft er die Frage auf, wie viel Dunkelheit zum Leben gehört.

 

Mario Matthias inszeniert diesen Abend, an dem nur scheinbar unvereinbare Realitäten wie die Abgründe des Menschen und bedingungslose Liebe verhandelt werden. Am KonzertTheater Bern hat er bereits mit Die lächerliche Finsternis und Fred und Franz sein Talent für groteske Komik unter Beweis gestellt.

 

Regisseur Mario Matthias ,geboren 1984 in der Lutherstadt Wittenberg (D), absolvierte nach dem Abitur ein Studium der Theater- und Medienwissenschaft, Germanistik und Japanologie an der Universität Erlangen-Nürnberg. Während des Studiums arbeitete er u.a. an den Staatstheatern Schwerin und Nürnberg. Bereits in dieser Zeit inszenierte er in der freien Szene Texte und Stücke von Brecht, Wilde, Büchner u.a. Am Experimentiertheater der Theater- und Medienwissenschaft Erlangen führte er Regie bei einem Projekt nach dem Stück Überwintern von Lars Norén. Ausserdem inszenierte er dort August Strindbergs Ein Traumspiel. Mario Matthias beendete sein Studium mit einer Magisterarbeit zum Thema «Schauspieler und Zuschauer zwischen Dramatik und Postdramatik am Beispiel ausgewählter Arbeiten von Birgit Minichmayr» bei Prof. Dr. Matthias Warstat. In der Spielzeit 2011.2012 war er Regieassistent am Theater Lübeck. Von 2012 bis 2016 arbeitete Mario Matthias als Regieassistent am Konzert Theater Bern. Hier realisierte er Tief in einem dunklen Wald von Neil LaBute, die Uraufführung von Arno Camenischs Fred und Franz sowie zuletzt Die lächerliche Finsternis von Wolfram Lotz.

 

Regie Mario Matthias -

Bühne Konstantina Dacheva -

Kostüme Maïté Forster

Dramaturgie Lea Lustenberger

 

East Jonathan Loosli

Naomi Kornelia Lüdorff

Christopher Jürg Wisbach, David Berger

 

Weitere Termine 26. Apr | 03., 09., 20. Mai | 07., 20. Jun 2017

 

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