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SERSE (XERXES) von Georg Friedrich Händel - Theater Ulm

PREMIERE 08.05.2014, 20 Uhr, Großes Haus. -----

Jeder kennt es: Das berühmte LARGO von Georg Friedrich Händel. Wenige wissen, dass es die Eröffnungsarie „Ombra mai fu“ aus Händels Oper SERSE ist, und kaum einer weiß, dass in Ermangelung einer Geliebten der berühmte Perserkönig Xerxes einer Platane mit dieser Arie eine Liebeserklärung macht.

 

Tatsächlich steht der SERSE zwischen allen Gattungen. Die Oper ist skrurril, empfindsam, dramatisch und im besten Sinn verrückt. Vielleicht hat es deswegen bis ins 20. Jahrhundert gedauert, dass ihr die gebührende Anerkennung zuteil wurde. Das zeitgenössische Publikum jedenfalls war von Händel Anderes gewohnt. Denn ein Opernheld auf dem schmalen Grat zwischen Lächerlichkeit und Hybris, Schwäche und Jähzorn war so noch kaum komponiert worden. Hier hat der Wahnsinn nicht nur Methode, sondern äußert sich in der berückenden Musik des Altmeisters der barocken Oper.

 

Dramma per musica in drei Akten

Musik von Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

MUSIKALISCHE LEITUNG Daniel Montané

INSZENIERUNG Matthias Kaiser

BÜHNE & KOSTÜME Marianne Hollenstein

 

MIT Kinga Dobay (Serse), Kwang-Keun Lee (Arsamene), I Chiao Shih (Amastre), Don Lee (Ariodate), Edith Lorans / Katarzyna Jagiełło (Romilda), Katarzyna Jagiełło / Maria Rosendorfsky (Atalanta), J. Emanuel Pichler (Elviro); Das Philharmonische Orchester der Stadt Ulm

 

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