Staatsballett Berlin: DUATO | FORSYTHE | GOECKE

Premiere 27. April 2012 | 19.30 Uhr | Staatsoper im Schiller Theater. ----- Das Staatsballett Berlin erweitert sein Repertoire um einen weiteren zeitgenössischen Abend. Mit namhaften Choreographien Nacho Duato, William Forsythe und einer Uraufführung des gefragten deutschen Choreographen Marco Goecke ist dies die dritte und vorletzte große Premiere in dieser Saison.
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Mit DUATO | FORSYTHE | GOECKE tanzt das Staatsballett Berlin seine erste Premiere in der Staatsoper im Schiller Theater und versammelt dafür gleich drei Werke zeitgenössischer Choreographen:

Der spanische Choreograph Nacho Duato steuert mit seinem Werk „Arcangelo“ ein Stück bei, das er bereits 2000 für die Compañía Nacional de Danza geschaffen hat. Diese Choreographie, die im Wesentlichen auf den Concerti grossi Nr. 6 von Arcangelo Corelli basiert und mit einer Arie für Countertenor aus Alessandro Scarlattis Oper „Il primo omicidio“ endet, greift nicht nur die kontemplative Stimmung der Barockmusik auf. Nacho Duato reflektiert darin zugleich über das Thema

„Himmel und Hölle“ und schafft eine eindringliche Stimmung mit Sogwirkung. William Forsythes „Herman Schmerman Pas de 1 5“ entstand 1992 und gehört inzwischen zum zeitgenössischen Repertoire vieler klassischen Compagnien. Der darin enthaltene Pas de deux findet sich regelmäßig in den internationalen Ballettspielplänen wieder. Das Staatsballett tanzt die vollständige Choreographie. Selbst für virtuose Interpreten technisch höchst anspruchsvoll, steckt dieses energetische Werk voller Humor. Mit dem Abstand eines ironisierenden Augenzwinkerns paraphrasieren die Tänzer ihre eigene Kunst, oder besser den Kodex ihres akademischen Bewegungsmaterials. Thom Willems schuf dazu die elektronische Musik nach den Wünschen von William Forsythe.

Marco Goeckes Uraufführung „and the sky on that cloudy old day” basiert auf John Adams‘ „Guide To Strange Places“. Längst hat Goecke, der seine ersten choreographischen Schritte im Umfeld des Stuttgarter Balletts unternommen hatte, einen eigenen Stil entwickelt. Betrachtet man den Körper als Gefängnis, so Goecke, seien seine Tänze Signale aus diesem Gefängnis aus dem keiner ausbrechen könne. „In meinen Stücken zeigt sich der Wunsch, den Körper größer zu machen. Den Körper so zu verstellen, dass er nicht nur das alltägliche Gefängnis bedeutet.“ Die Musik von John Adams‘ Komposition wird von der Staatskapelle Berlin unter der musikalischen Leitung von Paul Connelly gespielt.

DUATO | FORSYTHE | GOECKE

Choreographien von Nacho Duato, William Forsythe und Marco Goecke

ARCANGELO

Choreographie von Nacho Duato

Musik von Arcangelo Corelli und Alessandro Scarlatti (Musik vom Tonträger)

HERMAN SCHMERMAN PAS DE 1 5

Choreographie von William Forsythe

Musik von Thom Willems (Musik vom Tonträger)

Uraufführung

AND THE SKY ON THAT CLOUDY OLD DAY

Choreographie von Marco Goecke

Musik von John Adams

Musikalische Leitung

Paul Connelly

Es tanzen

Elisa Carrillo Cabrera | Shoko Nakamura | Nadja Saidakova | Polina Semionova |

Sarah Mestrovic | Weronika Frodyma | Anissa Bruley | Haley Schwan | Xenia Wiest

Vladimir Malakhov | Mikhail Kaniskin | Michael Banzhaf | Arshak Ghalumyan | Leonard Jakovina | Rainer Krenstetter | Ibrahim Önal | Dinu Tamazlacaru | Alexander Shpak

Staatskapelle Berlin

weitere Aufführungen

29 April 2012

1 | 4 | 5 | 17 | 19 Mai 2012

2 Juni 2012

Einführungen: 45 Min. vor Beginn der Vorstellungen (nicht am Premierenabend)

Ticketservice 030 20 60 92 630 | tickets@staatsballett-berlin.de

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