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Staatsschauspiel Dresden: "Reineke Fuchs" von Johann Wolfgang von Goethe

Premiere am 12. November im Schauspielhaus. -----

Reineke Fuchs ist ein Gauner: Er hat dem Hündchen Wackerlos eine Wurst gestohlen, den Hasen Lampe an der Gurgel gepackt und die Henne Kratzfuß totgebissen.

Jetzt klagen die Tiere am Hof der Königin Noblesse, der Löwin, gegen ihn. Doch Reineke ist klüger als all die Dummen und Gefräßigen. Mit schlauen Tricks überlistet er Kater Hinze und lockt Braun, den Bären, in die Falle. Vor dem Galgen rettet er sich mit einer Lügengeschichte um einen versteckten Schatz, und schließlich gewinnt er sogar den Zweikampf mit dem viel stärkeren Wolf Isegrim - zwar nicht mit lauteren Mitteln, aber immerhin ...

 

Goethe verfasste sein Epos als Satire auf die damaligen politischen Verhältnisse, die Fabel um Reineke lässt sich aber bis ins Mittelalter zurückverfolgen - und kann genauso gut eine Geschichte von heute sein: der gerissene Räuber und schlaue Schelm, der über seine dummen und gefräßigen Gegner triumphiert, die alle kein Stück besser sind als er - eine fabelhafte Geschichte über List und Tücke, Dummheit und Gier.

 

Kinder- und Familienstück für alle ab 8 Jahren

 

Mit: Christian Clauß, Albrecht Goette, Sascha Göpel, Andreas Hammer, Christine Hoppe, Julia Keiling, Gregor Knop, Matthias Luckey, Philipp Lux, Jan Maak, Ina Piontek, Matthias Reichwald und Benjamin Rietz (Wurlitzer-Orgel)

 

Regie: Susanne Lietzow

Bühne: Aurel Lenfert

Kostüm: Marie Luise Lichtenthal

Musik: Gilbert Handler

Video: Petra Zöpnek

Dramaturgie: Felicitas Zürcher

 

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