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Staatstheater Augsburg: »Fliegende Bauten« - musikalische Stückentwicklung

Premiere am Samstag, den 3.10.20, 19.30 Uhr in der brechtbühne im Gaswerk

Am Tag der deutschen Einheit präsentiert das Staatstheater Augsburg die dritte Schauspiel-Inszenierung der Saison. Die junge Regisseurin Elsa Vortisch stellt sich mit diesem besonderen Liederabend nach Arbeiten unter anderem am Maxim Gorki Theater Berlin erstmals dem Augsburger Publikum vor. Die handlungsleitenden Songs verschiedener Stilrichtungen kreisen um das diesjährige Spielzeit-Thema »Eigensein«. Bis Weihnachten stehen sieben weitere Vorstellungen auf dem Spielplan.

 

Copyright: Jan-Pieter Fuhr

In der über die letzten (Corona-) Monate hinweg entstandenen, musikalischen Stückentwicklung »Fliegende Bauten« müssen die Figuren auf dem Weg nach Hause zunächst zu sich selbst finden. In einer fiktiven Wohnbaubehörde treffen sie als Wohnungslose und -suchende, Mietaktivisten und einsame Hochhausbewohner auf der Suche nach einem echten Zuhause aufeinander. Je nach Lebenssituation unterscheiden sich die Wünsche und Sehnsüchte der Figuren. In surreal erscheinenden Musiksequenzen erzählen sie von sich und ihren Wohnträumen. Da wird die eigene Wohnung besungen wie eine Geliebte oder romantischen Melodien wird die unbarmherzige Alltagsbeschreibung eines Obdachlosen entgegengesetzt. Mit ihren musikalischen Einfällen durchbrechen die Figuren immer wieder die lethargische Wartesituation in der Behörde, die von einem mysteriösen Beamten geführt wird.

Dargestellt vom bekannten Münchner Musiker und Arrangeur Enik leitet dieser Beamte die Figuren durch das Stück und zieht (nicht nur musikalisch) hinter den Kulissen die Fäden. Die heiteren, komischen aber auch melancholischen Songs werden interpretiert von den musikalisch versierten Schauspieler*innen des Staatstheater Augsburg: Anatol Käbisch, Julius Kuhn und – neu im Ensemble – Paul Langemann, sowie als Gast die beliebte Augsburger Darstellerin Marina Lötschert.

Tickets unter www.staatstheater-augsburg.de

 

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