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Staatstheater Mainz: DIE UNBESTÄNDIGKEIT DER LIEBE

von Pierre Carlet de Marivaux

Premiere am 19. Januar 2008, Kleines Haus

 

Silvia ist mit Arlequin verlobt. Doch der Prinz hat sie gesehen und will sie haben – sie oder keine!

Er lässt sie entführen, aber Silvia, die Unschuld vom Lande, will nichts von ihm wissen. Sie liebt ihren Arlequin und ist sich sicher, dass kein gesellschaftlicher Glanz, weder Rang noch Name, ihr diese wahre, reine Liebe ersetzen können. Doch dann verführt Flaminia, eine Vertraute des Prinzen, Silvia mit Freundschaft und Freiheit, Arlequin gar mit noch stärkeren Anziehungskräften. Sie weckt hier kleine Eitelkeiten, lockt da mit ein wenig Luxus und sorgt dabei in homöopathischen Dosen für Irritationen, Entfremdung zwischen den Liebenden – und für heftige Verwirrung der Herzen … Und am Ende kommt alles, wie es kommen muss: Die einen kriegen, was sie wollten, die anderen, was sie wollen sollten.

 

Marivaux’ komödiantische Versuchsanordnung über das Wesen der Liebe reflektiert eine leichtsinnige, übersättigte, genusssüchtige Gesellschaft, in der die Gefühle dem Amüsement und Zeitvertreib dienen – ohne Rücksicht auf mögliche Verluste.

 

Der gebürtige Züricher Felix Prader hat an der Schaubühne am Lehniner Platz u. a. Marivaux‘ „Die Aufrichtigen“ und Javier Tomeos „Mütter und Söhne“, das 1990 für das Berliner Theatertreffen nominiert wurde, sowie Yasmina Rezas „Kunst“ mit Udo Samel, Peter Simonischek und Gerd Wameling inszeniert. Felix Prader arbeitete außerdem u. a. an Theatern in Zürich, Düsseldorf, Bochum, München, Wien, in den USA, in Frankreich und Spanien.

 

Inszenierung Felix Prader

Bühne Werner Hutterli

Kostüme Ute Noak

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