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Staatstheater Mainz: VERBRENNUNGEN Von Wajdi Mouawad

Premiere 18.4.2015, 19.30, Kleines Haus. -----

Als ihre Mutter stirbt, machen sich die Zwillinge Jeanne und Simon auf die Suche nach ihrem Vater und ihrem Bruder. Schon fünf Jahre vor ihrem Tod war die Mutter völlig verstummt. In ihrem Testament hat sie verfügt, dass die Geschwister den beiden je einen Brief übergeben sollen.

Die Suche nach Vater und Bruder führt sie in den Nahen Osten, die Heimat ihrer Mutter. Nach und nach erfahren sie ihre wahre Herkunft und wer ihre Mutter wirklich war. Die von Bürgerkrieg und sinnloser Gewalt geprägte Vergangenheit ihrer Familie wirft alle ihre bisherigen Sicherheiten über den Haufen und zwingt sie dazu, sich neu zu orientieren.

 

Der 1968 im Libanon geborene frankokanadische Autor Wajdi Mouawad zeigt in eindrucksvoller Weise, wie schwer es für den Menschen ist, sich aus einer ­Gewaltspirale zu befreien. Vor dem Hintergrund der kollektiven Tragödie des Krieges erzählt er das individuelle Schicksal seiner Figuren und zeigt zugleich, wie hilflos wir uns mit unseren westlichen Werten angesichts von Gewalt und Krieg fühlen können.

 

Der mehrfach preisgekrönte ­Regisseur und Leiter des Jungen Schauspielhauses in Hamburg, Klaus Schumacher, wird erstmals in Mainz inszenieren.

 

Inszenierung: Klaus Schumacher

Bühne: Katrin Plötzky

Kostüme: Karen Simon

Musik: Tobias Vethake

Licht: Dieter Wutzke/ Sebastian Ahrens

Dramaturgie: Jörg Vorhaben

 

Nawal: Andrea Quirbach

Jeanne: Lilith Häßle

Simon: David Schellenberg

Hermile / Der Arzt / Abdessamad /

Der Hausmeister / Malak: Armin Dillenberger

Wahab / Antoine / Soldat 2 /

Der Mann / Chamseddine / Ralph: Rüdiger Hauffe

Jihane / Nazira / Sawda: Leoni Schulz

Soldat 1 / Nihad: Matthias Lamp

 

22.04.2015, 25.04.2015, 27.04.2015, 29.04.2015, 2.05.2015, 8.05.2015, 15.05.2015, 23.05.2015

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