Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Städtische Bühnen Frankfurt am Main öffnen sich für Kulturpassinhaber/innenStädtische Bühnen Frankfurt am Main öffnen sich für Kulturpassinhaber/innenStädtische Bühnen...

Städtische Bühnen Frankfurt am Main öffnen sich für Kulturpassinhaber/innen

Ab sofort wird der Kulturpass auch von Schauspiel und Oper akzeptiert

 

Der vom Verein Kultur für ALLE in Frankfurt am Main aufgelegte Kulturpass, der bedürftigen Frankfurtern wieder Teilhabe an Kultur ermöglicht, ist ein Erfolgsmodell sowohl bei Veranstaltern als auch bei Bedürftigen.

Über 150 Veranstalter sind bis jetzt bereits im Angebot. 2500 Frankfurter sind mit dem Pass in Frankfurt am Main kulturell unterwegs. Die kooperierenden Veranstalter gibt der Verein über seine Homepage www.kulturpass.net bekannt.

 

Nunmehr haben sich auch die Städtischen Bühnen Frankfurt am Main GmbH mit Oper und Schauspiel angeschlossen.

 

Nicht alle Aufführungen sind im Angebot, jedoch öffnen Schauspiel und Oper

jeweils pro Monat eine ausgewählte Anzahl an Vorstellungen für Kulturpassinhaber/innen.

 

Momentan sind dies ca. 30 Aufführungen, darunter „Geschichten aus dem Wienerwald“ von Ödon von Horváth, Das „Weiße Album“ der Beatles, das von Roland Schimmelpfennig ins Deutsche übertragen wurde, und Bertolt Brechts „Mutter Courage“ (Schauspiel) sowie „Parsifal“ von Richard Wagner und „Orlando furioso“ von Antonio Vivaldi (Oper).

 

Abweichend vom 1-Euro Prinzip, das der Verein mit über 150 Veranstaltern bereits vereinbart hat, kosten die Tickets für Oper und Schauspiel die Kulturpassinhaber jeweils drei Euro, jedoch ist hier im Ticket die RMV-Fahrt zur Vorstellung und nach Hause inklusive. Die Tickets können an der Kasse der Städtischen Bühnen am Willy–Brandt-Platz unter Vorlage des Kulturpasses erworben werden. Welche Aufführungen angeboten sind, erfährt man unter www.kulturpass.net.

 

Seit 2009 gibt der Verein Kultur für ALLE e.V. für Bedürftige in Frankfurt einen Kulturpass aus. Dieser ist ein scheckkartenähnlicher Ausweis, der an Hartz-IV-Empfänger/innen, Grundsicherungsrentner/innen und Sozialhilfeempfänger/innen auf Antrag ausgegeben wird.

 

Der Kulturpass trägt als Motiv das Bild „Commedia dell’Arte“ des Malers Marc Chagall, das einst auf Initiative des damaligen Kulturstadtrates Karl vom Rath ein Auftragsbild der Frankfurter Adolf-und-Luisa-Häuser-Stiftung war und seit 1963 im Chagall-Saal der Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main hängt. Somit können Kulturpassinhaber/innen nun auch das monumentale Original des Gemäldes im Chagall-Saal bestaunen.

 

Den an Kultur Interessierten unter den inzwischen über 82.000 Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern, die sich in Frankfurt mit staatlicher Hilfe gerade so durchschlagen müssen, soll kulturelle Teilhabe ermöglicht werden und diejenigen, die schon kulturfremd aufwachsen müssen, sollen ermuntert und motiviert werden.

 

An nunmehr 10 Stellen in der Stadt kann man den Kulturpass beantragen. Eine Liste findet sich auf der Internetseite des Vereins www.kulturpass.net.

 

Mehr Informationen :

 

www.kulturpass.net

www.schauspielfrankfurt.de

www.oper-frankfurt.de

www.buehnenfrankfurt.de

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 13 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑