Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"status quo", Komödie von Maja Zade, Theater Aachen"status quo", Komödie von Maja Zade, Theater Aachen"status quo", Komödie...

"status quo", Komödie von Maja Zade, Theater Aachen

Premiere Do 05. März 2020, 20:00 Uhr, Mörgens

Schlechte Zeiten für Männer – vor allem, wenn sie jung sind und einen Job suchen. »status quo« zeigt die Welt, wie sie ist, bloß spiegelverkehrt: wir begleiten den jungen Florian 1 als Neueinsteiger in einem Immobilienbüro, bei dem die entscheidenden Führungspositionen von Frauen besetzt sind; dann einen jungen Florian 2, der sich als Azubi im Drogeriefach mit seiner selbstgefälligen und übergriffigen Filialleiterin auseinandersetzen muss, und dann den Schauspielanfänger Florian 3, der sich auf eine Affäre mit seiner Intendantin einlässt.

 

In ihrer ebenso bissigen wie komischen Satire untersucht Maja Zade den »status quo« des Geschlechterverhältnisses. Die immer noch selbstverständlichen Zuschreibungen an Mann und Frau legt sie mit einem Kunstgriff humorvoll frei und man – nein frau – bekommt einen erhellenden, unverstellten Blick auf die Krankenbrüder, Alphaweibchen und Empfangssekretäre in einem von Macht und Erotik dominierten Gefüge.

Inszenierung Sylvia Sobottka
Bühne Sylvia Sobottka
Kostüme Marie Harneit
Dramaturgie Oliver Held

Florian 1/2/3 Tommy Wiesner
Männer/Frauen Luana Bellinghausen, Stefanie Rösner, Benedikt Voellmy
 

Sa 14. März, 20:00 Uhr, Mörgens, Tickets
Sa 28. März, 20:00 Uhr, Mörgens, Tickets
Do 09. April, 20:00 Uhr, Mörgens, Tickets
Sa 18. April, 20:00 Uhr, Mörgens, Tickets
Sa 25. April, 20:00 Uhr, Mörgens, Tickets

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑