Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Steffen Mensching bleibt weitere vier Jahre am Theater RudolstadtSteffen Mensching bleibt weitere vier Jahre am Theater RudolstadtSteffen Mensching bleibt...

Steffen Mensching bleibt weitere vier Jahre am Theater Rudolstadt

bis Ende Juli 2025

Rudolstadt. Steffen Mensching bleibt bis Ende Juli 2025 Intendant und Geschäftsführer der Thüringer Landestheater und Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt GmbH. Am Donnerstag, 11. Juni, informierte Landrat Marko Wolfram als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung den Theater-Aufsichtsrat über die erfolgreichen Vertragsverhandlungen. Der Aufsichtsrat hatte zuvor den Landrat einstimmig beauftragt, entsprechende Verhandlungen mit Mensching zu führen.

 

Copyright: Peter Lahann

Steffen Mensching, 1958 in Berlin (Ost) geboren, wurde vor allem durch die gemeinsamen Clownsprogramme mit Hans-Eckardt Wenzel bekannt, darunter unter anderen „Letztes aus der DaDaeR“. Er veröffentlichte mehrere Romane und Lyrik-Sammlungen und arbeitete zudem als Regisseur. 2019 wurde Mensching für seinen Roman „Schermanns Augen“ mit dem Erich-Fried-Preis und 2020 mit dem Preis der Uwe-Johnson-Gesellschaft Rostock ausgezeichnet. Mit Beginn der Spielzeit 2008/9 übernahm er das Zwei-Sparten-Theater in Rudolstadt, wo er neben seiner Tätigkeit als Intendant und Geschäftsführer das Haus auch als Autor, Übersetzer, Regisseur und Schauspieler maßgeblich prägte.

„Ich freue mich, dass es gelungen ist, Herrn Mensching für weitere vier Jahre in Rudolstadt zu verpflichten“, sagte Wolfram. Mensching habe das Theater seit 2008 erfolgreich geführt und weiterentwickelt.  „Es ist ihm mit neuen Formaten gelungen, auch neue Zuschauerkreise zu erschließen“, ergänzte Bürgermeister Jörg Reichl, Aufsichtsratsvorsitzender des Theaters. Zudem konnte in seiner Amtszeit die tarifliche Situation der Theaterbeschäftigten deutlich verbessert werden.

Das Theater Rudolstadt wird seit der Intendanz Menschings von Theaterkritikern als bestes Stadttheater Thüringens gefeiert. Dazu haben unter anderem die von Steffen Mensching und Chefdramaturg Michael Kliefert gemeinsam geschriebenen Stücke wie „Drunter und drüber“ und „Die Schicksalssinfonie“ beigetragen, mit denen das Theater auch in Berlin erfolgreich gastierte.

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑