Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
STILLER nach dem Roman von Max Frisch in einer Bearbeitung von Reto Finger - Schauspielhaus BochumSTILLER nach dem Roman von Max Frisch in einer Bearbeitung von Reto Finger -...STILLER nach dem Roman...

STILLER nach dem Roman von Max Frisch in einer Bearbeitung von Reto Finger - Schauspielhaus Bochum

Premiere am 2. April 2016, 19:30, im Schauspielhaus. -----

An der Schweizer Grenze wird ein Mann aufgegriffen, dessen Papiere nicht in Ordnung sind. Allem Anschein nach handelt es sich um den seit sechs Jahren, neun Monaten und einundzwanzig Tagen verschollenen Züricher Bildhauer Anatol Ludwig Stiller.

Der Mann behauptet allerdings, White zu heißen, Deutschamerikaner zu sein und seine Frau ermordet zu haben. Stillers Frau Julika, sein Freund Sturzenegger, seine Geliebte Sibylle, deren Mann Rolf: Alle sind sich sicher, in ihm den Vertrauten zu erkennen. Aber White will – er muss! – ein Fremder bleiben. Kann man sich selbst entkommen? Alles zurücklassen, was dieses Selbst definiert – Freunde, Ehefrau, Beruf?

 

Max Frischs weltberühmter Roman „Stiller“ aus dem Jahr 1954 wird in der Bearbeitung von Reto Finger und in der Regie von Eric de Vroedt zu einer poetischen Untersuchung der Frage nach dem Wesen von Existenz und der Macht der Bildnisse, die wir uns von uns selbst und anderen machen.

 

Regie: Eric de Vroedt

Bühne: Maze de Boer

Kostüme: Lotte Goos

Musik: Florentijn Boddendijk, Remco de Jong

Video: Lena Newton, Daan Hazendonk

Dramaturgie: Alexander Leiffheidt

 

Mit: Damir Avdic (Stiller), Therese Dörr (Julika Stiller-Tschudi), Bettina Engelhardt (Sibylle), Michael Kamp (James Larkin White), Florian Lange, Katharina Linder, Matthias Redl-hammer, Daniel Stock

 

die nächsten Vorstellungen: 10., 17. & 29. April

Matinee am 20. März im Tanas

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„Vástádus eana/The answer is land“ von Elle Sofe Sara im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Hoch im Norden Europas lebt das indigene Volk der Samen. Mit ihrer Lebensart beschäftigt sich Elle Sofe Sara in ihrem Stück „Vástádus eana/The answer is land“ jenseits folkloristischer Attitude. So…

Von: Dagmar Kurtz

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑