Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
tanz.tausch – tanz und performance festival vom 15.-19. Dez. 2015 in Köln tanz.tausch – tanz und performance festival vom 15.-19. Dez. 2015 in Köln tanz.tausch – tanz und...

tanz.tausch – tanz und performance festival vom 15.-19. Dez. 2015 in Köln

Veranstaltungsorte: Alte Feuerwache, King Georg Klubbar, Quartier am Hafen/ZAIK und ehrenfeldstudios. -----

Zum vierten Mal präsentiert tanz.tausch – tanz- und performance festival ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm aus zeitgenössischen Tanz- und Performance-Produktionen, begleitet durch ein vielfältiges Rahmenprogramm. Kompanien und Künstler aus NRW treffen mit Künstlern aus anderen Bundesländern zusammen, um sich auszutauschen und in spannenden Double- und Triple-Bill-Abenden ihre Arbeiten zu präsentieren.

Auch in diesem Jahr gibt es Uraufführungen und Köln-Premieren von Künstlern, die teilweise noch nie in Köln zu sehen waren, wie zum Beispiel Christoph Winkler aus Berlin. Auch die im letzten Jahr entstandene Kooperation „Almost famous“ mit Dans Brabant, sowie das Format „Vorstellung neuer Orte / assoziierte tanz.tausch-Künstler“ wird weitergeführt. Neu dazugekommen in diesem Jahr sind neben dem Quartier am Hafen/ZAIK, die King Georg Klubbar und die ehrenfeldstudios, die Ende November neu eröffnet werden.

 

In diesem Jahr präsentiert das Festival: Christoph Winkler (Berlin), Ulrike Doszmann (Brabant), Edan Gorlicki (Baden-Württemberg), Lotte Müller (Hamburg), Sebastian Weber (Sachsen); aus NRW Maayan Danoch und Özlem Alkis, wehrtheater/andrea bleikamp, Emanuele Soavi incompany & ANALOGTHEATER, sowie Ronja Nadler – die letztjährige Gewinnerin des ersten Choreographiepreises der KunstSalonStiftung.

 

Der Nachhaltigkeitsgedanke steht bei tanz.tausch seit jeher an vorderster Stelle – von Publikum über Künstler bis hin zu Partnern und der Umwelt, deswegen ist tanz.tausch nicht nur Präsentation, sondern auch ein Ort des Austauschs. Das Festival bietet neben dem Bühnenprogramm auch wieder ein vielfältiges Rahmenprogramm –in diesem Jahr erstmals zusammengefasst unter dem Lable „ Akademie“: Einführungen, Workshops, Diskussionsrunden und mehr für Künstler und interessiertes Publikum. Die Akademie besteht aus altbekannten und neuen Formaten, die ein besseres Verständnis und eine vertiefte Auseinandersetzung, sowohl mit den Stücken als auch mit verwandten Diskursen, fördern. In Gesprächsformaten und Workshops besteht die Möglichkeit sich auszutauschen, die Festival-Erfahrung zu vertiefen, sich mit aktuellen Diskursen aus der Tanzszene zu befassen und neue Perspektiven kennenzulernen.

 

Diese Gesprächsformate sind teilweise schon aus dem letzten Jahr bekannt, zum Teil aber auch neu: Wie auch im letzten Jahr gibt es täglich eine Einführung mit der Tanzwissenschaftlerin Maren Zimmermann. Nachdem 2014 das Format der „Sprechstunde“ nach den Vorstellungen erfolgreich angeboten wurde, wird an dessen Stelle in diesem Jahr ein weiteres Format „getestet“: Nach den Vorführungen treffen sich Publikum und Künstler an der Bar und, frei nach dem Motto „ein Getränk mit...“, können Gäste einzelne Künstler auf ein Getränk einzuladen und für dessen Dauer ein Gespräch mit ihnen führen und Fragen stellen – gern auch zusammen mit der Tanzwissenschaftlerin Maren Zimmermann.

 

Zur weiteren Vertiefung gibt es dieses Jahr täglich eine moderierte „day after“- Diskussionsrunde mit den Künstlern des Vorabends, in denen Themen wie Politik, Humor und Formate im Bezug auf zeitgenössischen Tanz im Mittelpunkt stehen.

 

Auch das Workshop-Angebot im Quartier am Hafen wird erweitert. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf einer Verbindung zwischen Theorie und Praxis. Die Auswahl erstreckt sich über Angebote zur erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Künstlern und Kulturproduzenten und den „Golden Hour“-Expertensprechstunden für junge Künstler mit Christoph Winkler, über Einführung in die Methodik wie künstlerische Ideen durch Bewegungsstudio im Studio in schriftliche Konzepte übersetzt werden können, Grundlagen Sprechen für Tänzer auf der Bühne uvm..

 

tanz.tausch ist Festival und Netzwerk zugleich. Die Plattform will Austausch fördern und dazu beitragen, nachhaltig langfristige Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Dem Publikum wird in einer spannenden Mischung aus Aufführungen und Rahmenprogramm, Unterhaltung und Reflexion, Austausch und Zugang geboten und eine intensive Erfahrung ermöglicht, die den zeitgenössischen Tanz in all seinen Facetten präsentiert und näherbringt. Willkommen ist jeder – egal ob Fachjournalist oder Erstzuschauer, jung oder alt, aktiver oder passiver Besucher. Das Festival bietet ein vielfältiges Angebot, aus dem jeder Gast seine individuelle Auswahl selbst bestimmen kann. Alles kann, nichts muss!

 

Konzept & Künstlerische Leitung: Mechtild Tellmann

Künstlerische Beratung: Alexandra Schmidt

Projektleitung: Mechtild Tellmann & Alexandra Schmidt

Projektassistenz: Sina Ebert

Tanzwissenschaftliche Begleitung: Maren Zimmermann

P&Ö-Arbeit: Mechtild Tellmann & Sina Ebert

Technische Leitung: Boris Kahnert & Dimitar Evtimov

Grafik & Realisation: dotkonzept

 

tanz.tausch – tanz- und performance festival 2015 wird gefördert von:

Kulturamt der Stadt Köln, Kunststiftung NRW, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, RheinEnergie Stiftung Kultur, KunstSalonStiftung

 

Kooperationspartner:

Quartier am Hafen | Dans Brabant | ZAIK | ehrenfeldstudios | Clubbar King Georg

 

Netzwerkpartner:

LOFFT – das Theater, Leipzig│ehrliche Arbeit – freies Kulturbüro Berlin│steptext dance… project │ DANCEKIOSK Hamburg | tanzszene BaWü

 

Alle Infos:

 

www.tanztausch.de

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 23 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑