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Thalia Treffpunkt Festival 2011: Ich-Welten in Hamburg

Vom 21. bis 29. Juni im Thalia in der Gaußstraße und in der Motte. -----

 

Alles dreht sich hier ums „Ich“, um Wünsche und Wirklichkeiten, Sichten und Ansichten von jungen Leuten heute.

 

Wie z.B. in „Ich – So wie ich will“, einer Inszenierung aller drei Eisenhans-Gruppen mit 60

Darstellern. Die Performance „Wir sind (wie?)“ fragt nach dem Verhältnis von Liebe und Identität. In

„Das Gegenteil von alles“ erforscht die Gruppe, was Bedeutung im Leben hat. „LotlDancefloor“ spielt in

einer Diskothek, das Publikum erlebt im Tanz, wie Realität und (Alb-) Träume miteinander verschwimmen.

 

In dem Gastspiel von JobAct Lüneburg „Die Tür ist offen“ müssen sich Mia und Maxim

entscheiden, was sie wirklich wollen.

 

Das Festival zeigt fünf Produktionen in 13 Vorstellungen mit über 130 jungen Darstellern.

 

Eröffnung des Festivals „Ich-Welten“

Ich - So wie ich will

Suche nach der eigenen Identität

Ein Eisenhans-Projekt von und mit 60 Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Premiere am 21. Juni um 18 Uhr im Thalia in der Gaußstraße

Liebe Eltern, liebe Familie, danke, dass Ihr uns bis hierhin großgezogen habt. Aber jetzt reicht’s. Wir

brauchen Freiheit! Ohne Euch! Wir wollen unsere eigenen Entscheidungen treffen. – Es gibt für uns doch

so viele Möglichkeiten, wie in einem Computerspiel! Einloggen und los geht’s. Ich wähle das, was mir

gefällt. Ich will alles, so wie ich will. Nach Texten und Themen aus dem Roman „Axolotl Roadkill“ von Helene Hegemann und nach Motiven aus Shakespeares Stück „Was ihr wollt“ ist ein Stück entstanden über die Suche nach der eigenen Identität, ein Stück über Wünsche, Träume und die knallharte Realität.

Zum ersten Mal haben die drei Eisenhans-Theatergruppen mit ca. 60 Darstellerinnen und Darstellern ein gemeinsames Projekt realisiert. Eisenhans ist eine Kooperation von Leben mit Behinderung Hamburg und Thalia Treffpunkt.

Gesamtleitung Herbert Enge, Dorothee de Place, Judith Griese Dramaturgische Beratung Antje

Pfundner Kostüme Katja Meier

 

Die Montagsgruppe. Von und mit Tobias Bartsch, Martina von Castel, Dominic Dober, Nora Fiedler,

Melanie Godinho, Maike Inselmann, Mina Jadali, Lara Johst, Christoph Juddat, David Karberg, Tom-

Kristian Krohn, Melanie Lux, Sarah Müller, Alexandra Nieslony, Dorothee Reumann, Marcel da Cruz

Morais Ruppach, Canan Salman, Nico Steiner, Daniel Tietjen und Lusala Vumbi-Loko Leitung Judith

Griese

 

Die Dienstagsgruppe. Von und mit Lilli Beifuß, Jonas Dumkowski, Alina Ehrlich, Ceylan Feige,

Josefine Groß-kinsky, Florian Holz, Julia Kupfer, Jessica Lanteri, Mila-Zoé Meier, David Mettlau, Joana

Orth, Datis Pourian, Paul Kai Schröder, Sara Kermanshahani Soltani, Tina Stenner, Fenja Stoeck, Philine

Strauß, Timo Weymann, Natalie Wirbel und Christian Wismer Leitung Dorothee de Place

 

Die Mittwochsgruppe. Von und mit Sophie Arlt, Nehle Beer, Ina Herbrik, Len Jakobsen, Inga Janssen,

Swantje Kähler, Patricia Kohrs, Kristina Krieger, Andreas Michaelis, Beata Pac, Viktoria Plieth, Philip

Riedel und Lina Strothmann Leitung Herbert Enge

 

Weitere Vorstellungen am 25. und 26. Juni jeweils um 18 Uhr

Eintritt 9 Euro / ermäßigt 7 Euro

Karten 040. 32 81 44 44 / www.thalia-theater.de

 

Werkstattaufführung

Das Gegenteil von alles

Ein Stück mit Jugendlichen über den Abschied von der eigenen Kindheit

Premiere am 22. Juni um 20 Uhr im Thalia in der Gaußstraße (Garage)

Wir. Eine Klasse. Einer von uns steigt aus und stellt damit alles in Frage. Was wäre, wenn die Dinge

keine Bedeutung mehr hätten? Wenn es sich gar nicht lohnen würde, irgendetwas zu tun? Aber aus uns

soll doch etwas werden. Etwas werden, bedeutet jemand werden.

Die 12 Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 bis Anfang 20 zeigen, was für sie Bedeutung hat und

was sie bereit sind zu opfern. Sechzehn - siebzehn - erwachsen - tot ...

Von und mit Tom-Jeremy Baehr, Ken-David Baehr, Julia Brand, Kim Hase, Rasmus Jubitz, Sannah

Jürgensen, Janis Liburg, Martin Maziyar-Bazi, Janine Rathmann, Schady Saliba, Linda Stegamnn und

Kaya Wittrock Leitung Corinna Honold

Weitere Vorstellungen am 23. Juni um 20 Uhr und am 27. Juni um 18 Uhr

Eintritt 9 Euro / ermäßigt 7 Euro

Karten 040. 32 81 44 44 / www.thalia-theater.de

 

Wir sind (wie?)

Eine Musik-Tanz-Theater-Foto-Performance von Jugendlichen zu Liebe und Identität

Premiere am 24. Juni um 18.30 Uhr im Thalia in der Gaußstraße

Man gibt Dingen Namen, um ihnen näher zu kommen, sie begreifen zu können oder gar einzufangen. Oft sind mit ihnen haufenweise Verpflichtungen und Erwartungen verbunden. Dein Name steht für alles – kann man einen Ohrwurm von dem Klang eines einzelnen Namens bekommen? 16 Jugendliche fragen in der selbst entwickelten Musik-Tanz-Theater-Foto-Performance nach dem Verhältnis

von Liebe und Identität.

Es performen Veronique Aleiferopoulos, Robin Beckmann, Amin Darid, Marlit Elsner, Ricardo Holzfuß,

Julia Gebhardt, Jesse Jass, Artemi Kapsalis, Elias Kisausi, Cynthia Nalewajski, Yasin Özen, Omid Reza

Pourdkhani, Kevin Volung, Jil Watermann, Marcel Witt und Togrul Zerofy Leitung Alina Gregor

Mit Unterstützung der BHF-Bank-Stiftung.

Weitere Vorstellungen am 27. und 28. Juni jeweils um 20 Uhr

Eintritt 9 Euro / ermäßigt 7 Euro

Karten 040. 32 81 44 44 / www.thalia-theater.de

 

LotlDanceFloor

Wie viele bin ich eigentlich?

Premiere am 24. Juni um 20.30 Uhr im Thalia in der Gaußstraße (Garage)

Man versteht sein eigenes Wort kaum. Beim Tanzen. Es ist fast so, als träfe man sich selbst in einem

Videoclip. Die eigenen Bewegungen, das Stampfen, der Körper – zu fremd in diesem Licht. Wie heißt

dieses Tier? Das bin ich. Wie viele bin ich eigentlich? Aus wie vielen Menschen setze ich mich zusammen? Was will ich? Was brauche ich auf dem Weg in die Zukunft? Freiheit und Selbstzerstörung? Und was will ich endlich loswerden? Von mir? Ausgangspunkt für die theatralen Erkundungen nach dem eigenen Ich sind z.B. der Roman „Axolotl Roadkill“ von Helene Hegemann, der Blog von Airen und Texte des Thalia Treffpunkt Schreibprojektes „Das Fremde an mir - ICH erfinde mich selbst“.

Eisenhans ist eine Kooperation von Leben mit Behinderung Hamburg und Thalia Treffpunkt.

Von und mit Sophie Arlt, Nehle Beer, Ina Herbrik, Len Jakobsen, Inga Janssen, Swantje Kähler, Patricia

Kohrs, Kristina Krieger, Andreas Michaelis, Beata Pac, Viktoria Plieth, Philip Riedel und Lina Strothmann

Mitarbeit Nikolas Gerlach, Robin Dickert Assistenz Sophie Arlt, Kristina Krieger, Maartje Sausel

Leitung Herbert Enge

Weitere Vorstellungen am 25. Juni um 20.30 Uhr und 28. Juni um 18.30 Uhr

Eintritt 9 Euro / ermäßigt 7 Euro

Karten 040. 32 81 44 44 / www.thalia-theater.de

 

Gastspiel JobAct Lüneburg

Die Tür ist offen

Am 29. Juni um 18.30 Uhr im Thalia in der Gaußstraße (Garage)

Das mit dem Träumen ist so eine Sache. Träume verfolgen uns in der Nacht, verfolgen uns am Tag. Die

Wirklichkeit sieht oft anders aus und holt einen immer wieder ein. Eine kurze Zeit im Leben von Mia und Maxim, ihrer Freunde und Bekannten. Alle haben sehr unterschiedliche Vorstellungen vom Leben. Einig sind sich alle nur in ihrem Wunsch, ihr Leben zu verändern. Ihre Träume könnten unterschiedlicher nicht sein. Und doch sind es Träume, wie sie jeder kennt: Lebensträume von großen Reisen, vom Auswandern, vom Nichtstun und vom Reichtum. Der Wunsch, Unmenschliches vollbringen zu können oder noch einmal Kind sein zu dürfen. Und die Albträume der Nacht, die von Einsamkeit, Gewalt und Tod handeln. Mia und Maxim müssen sich entscheiden, was sie wirklich wollen. Welchen Traum wollen sie leben? Werden sie die Gelegenheiten des Lebens beim Schopfe packen? Die Tür ist offen.

„Die Tür ist offen“ ist eine Produktion von JobAct® Lüneburg, einem Theaterprojekt für junge

Erwachsene auf dem Weg in die Ausbildung.

Es spielen Moritz Adolphs, Raffaela Emmi Duwe, Lucas Eggers, Jennifer Fischer, Andreas Gert, Denis

Hagjovic, Thomas Haslbeck, Victor Heck, Bianca Jastrow, Ramin Mehri, Steven Petermann, Fadil

Rudari, Christian Runde und Denise Schreiber Regie Katja Meier

 

www.thalia-theater.de

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