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Theater Biel Solothurn: Vertragsverlängerung für Theaterdirektor Beat Wyrsch

Direktionsvertrag um zwei Jahre bis Juni 2013 verlängert

 

Der Stiftungsrat des Theaters Biel Solothurn hat den Vertrag von Theaterdirektor Beat Wyrsch um zwei Jahre bis Ende der Spielzeit 2012/13 verlängert.

Der 63-jährige aus Stans (NW) stammende Wyrsch ist seit Juli 2007 Direktor des Theaters Biel Solothurn. Sein vierjähriger erster Direktionsvertrag ist bis Juni 2011 abgeschlossen.

 

Beat Wyrsch, geboren in Stans NW, studierte Musikwissenschaft in Basel und Erlangen und war Assistent am Basler Theater unter Werner Duggelin und bei den Osterfestspielen Salzburg bei Herbert von Karajan. Beat Wyrsch leitete viele Jahre das experimentelle Musiktheater Pocket Opera Company in Nürnberg, mit dem er internationale Erfolge erzielte. Gastspiele mit der Truppe führten ihn nach Edinburgh, London, Mailand und Florenz wie auch nach Mexiko und New York. Der gebürtige Schweizer war, bevor er in der Saison 2007/08 Direktor des Theaters Biel Solothurn wurde, an den Städtischen Bühnen Münster als Oberspielleiter für das Musiktheater engagiert. Er hat dort u.a. sehr aufsehenerregend eine Wagnerpflege ins Leben gerufen. Am Theater Biel Solothurn inszenierte er den Doppelabend «Schöpfung» (Haydn) und «Der Kaiser von Atlantis» (Ullmann), «I due Foscari» (Verdi) sowie «Amadis – L’Opera de Lully» (Lully / Kerger).

 

Wyrsch hat zuletzt mit grossem Erfolg Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ inszeniert. Zuvor waren die selten gespielten Werke „I due Foscari“ von Giuseppe Verdi und „Amadis“ von Jean-Baptiste Lully in seiner Regie als Neuproduktionen in Biel und Solothurn zu sehen.

 

Wyrsch sieht das Theater Biel Solothurn gut auf Kurs. Ein wichtiges Anliegen ist ihm speziell in Biel der Ausbau der theaterpädagogischen Arbeit, die bisher auf Solothurn konzentriert war. In Biel ist etwa als kommendes theaterpädagogisches Projekt unter dem Titel „L’altro Trovatore“ die Vernetzung des Stadttheaters mit dem Bieler Gymnasium Linde geplant. Die Aufführungen im Rahmen dieses Projekts finden von 3. bis 5. März statt. Zudem möchte Wyrsch die erfolgreich gestartete Zusammenarbeit mit der Hochschule der Künste Bern, dem Schweizer Opernstudio und der Hochschule der Künste Zürich weiter ausbauen.

 

Bei der Gestaltung des Spielplans sind Wyrsch auch weiterhin die Pflege unbekannter Opern sowie Uraufführungen und Schweizer Erstaufführungen im Schauspiel ein grosses Anliegen. Die beliebten Gastspiel-Aufführungen von Opern und Schauspielen in der ganzen Schweiz und im Ausland sollen laut Wyrsch noch zunehmen und dem Theater Biel Solothurn zu weiterer Beachtung verhelfen.

 

 

 

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