Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Neues Wiener Volkstheater 2019 - Festival präsentiert junge Talente und aktuelle Texte im Volkstheater Wien Neues Wiener Volkstheater 2019 - Festival präsentiert junge Talente und... Neues Wiener...

Neues Wiener Volkstheater 2019 - Festival präsentiert junge Talente und aktuelle Texte im Volkstheater Wien

von 4. bis 7. April 2019

Wie sieht ein Volkstheater von heute und von morgen aus? Wer sind seine Protagonist/innen, was seine Themen, seine Sprache? Bereits zum vierten Mal lädt das Festival zum künstlerischen Austausch zwischen Autorinnen und Autoren, dem Ensemble des Volkstheaters und den Studierenden des Max Reinhardt Seminars ein. In szenischen Skizzen und Gesprächen werden neue und neu zu entdeckende Theatertexte präsentiert und diskutiert.

 

Copyright: Andrea Klem - Regiestudierende

Neben Clemens J. Setz‘ zweitem Stück Die Abweichungen und Václav Havels erschreckend aktuellem Klassiker Protest stellt das Festival heuer Autorinnen verschiedener Generationen vor – Svenja Viola Bungarten (*1992), Teresa Präauer (*1979), Gabriele Kögl (*1960) und Lida Winiewicz (*1928). Die Autorin, die seit vielen Jahrzehnten mit der Geschichte des Volkstheaters eng verbunden ist, wird in einem Gespräch Auskunft über ihre Arbeit geben.

Das erfolgreiche Format findet zum vierten Mal statt und hat schon in den vergangenen Jahren fruchtbare Kooperationen hervorgebracht, wie zum Beispiel die Zusammenarbeit mit den Regisseuren und Max-Reinhardt-Absolventen Felix Hafner (Regiedebüt „Isabelle H.“ im Volx/Margareten im Rahmen des Festivals, Nestroypreis „Bester Nachwuchs“ für „Der Menschenfeind“ im Volkstheater) und Alexandru Weinberger-Bara („Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs“ im Volx/Margareten, Nestroy-Nominierung der Darstellerin Anja Herden in der Kategorie „Beste Schauspielerin“). In den Räumlichkeiten des Max Reinhardt Seminars in der Penzinger Straße lädt das Festival auch heuer Autorinnen und Autoren, Ensemblemitglieder des Volkstheaters, Studierende und Publikum zum Austausch.

Sechs szenische Skizzen, inszeniert von Regiestudierenden des Max Reinhardt Seminars stehen auf dem Festivalprogramm. Die österreichische Autorin und bildende Künstlerin Teresa Präauer legt mit ihrem Monolog „Ein Hund namens Dollar“ ihr erstes Stück für die Bühne vor, und Clemens J. Setz präsentiert mit „Die Abweichungen“ seinen zweiten Theatertext. Außerdem stehen aktuelle Texte von Svenja Viola Bungarten, Gabriele Kögl und Lida Winiewicz auf dem Programm – die fünf Autor/innen werden auch persönlich anwesend sein. Der Klassiker „Protest“ von Václav Havel rundet das Programm ab. 

Neben den Schauspielstudierenden spielen die Volkstheater-Ensemblemitglieder Evi Kehrstephan, Lukas Watzl und Thomas Frank – alle drei Absolvent/innen des Max Reinhardt Seminars –, sowie Doris Weiner, Gábor Biedermann, Lukas Holzhausen und Nils Hohenhövel.

Detaillierte Informationen auf der Website: www.volkstheater.at/festival/neues-wiener-volkstheater-2019/

Karten unter mrs@mdw.ac.at, T 71155–2802, Eintritt freie Spende

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑