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Theater Bielefeld: GELBER MOND – DIE BALLADE VON LEE UND LEILA von David Greig

PREMIERE 22.02.2013, 20:00 Uhr, TAMZWEI. -----

»Lee Macalinden ist siebzehn und wohnt mit seiner Mutter im Wohnblock Chapel Terrace. Wir kennen Lee schon ewig und wir kennen Lees Mütze schon ewig, er trägt sie nämlich, seit er fünf Jahre alt war, und setzt sie niemals ab.

Lee ist eine Berühmtheit. Die Polizei kennt ihn, die Sozialarbeiter kennen ihn, die Jugendhilfe, die Beratungslehrer an der Schule, die Nachhilfelehrer, der Arzt, der Gemeinderat und die Betreuer im kirchlichen Jugendclub. Die Mütze, die sein leiblicher Vater ihm geschenkt hatte, bevor er wegging, war Lee heilig. Dass Billy, der neue Freund seiner Mutter, sie angefasst hat, war ein tödlicher Fehler. Trotzdem wollte Lee Billy nicht töten. Leila Suleimann sagt nicht viel. Sie ist bekannt dafür, dass sie

nichts sagt. Das ist ihr Ding. Die meisten denken, sie ist so still, weil sie Muslimin ist.« (David

Greig)

 

Plötzlich ist Lee auf der Flucht, zusammen mit Leila, die er im Supermarkt angesprochen hat, und die ihm gefolgt ist, um ihrem braven und kümmerlichen Dasein zu entfliehen und ein ganz anderes Leben zu führen. Die beiden machen sich auf die Suche nach Lees Vater und brechen dafür auf ins schottische Hochland. Dort landen sie bei einem Wildjäger, und es scheint, als könnte der Traum von Freiheit und Unabhängigkeit Realität werden, bis sich Lee der Wahrheit über seinen Vater stellen muss und damit die Wirklichkeit die beiden wieder einholt.

 

Gelber Mond ist eine Geschichte à la Bonnie und Clyde, ein wildes und zugleich poetisches

Roadmovie.

 

Inszenierung Tim Tonndorf

und Kostüme Anna Bergemann

Dramaturgie Marcus M. Grube

 

Mit Oliver Baierl, Georg Böhm, Julia Friede, Felicia Spielberger

 

So. 24.02.2013 um 19:30 Uhr

Di. 26.02.2013 um 20:00 Uhr

 

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