Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Theater Konstanz: "Geierwally" von Theresia Walser und Karl-Heinz OttTheater Konstanz: "Geierwally" von Theresia Walser und Karl-Heinz OttTheater Konstanz:...

Theater Konstanz: "Geierwally" von Theresia Walser und Karl-Heinz Ott

Premiere 08.10.2010 – 20.00 Uhr, Stadttheater

 

Theresia Walser und Karl-Heinz Ott haben den mehrfach verfilmten Romanstoff aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert deutlich verschlankt und eine so einfühlsame wie humorvolle Bühnenfassung daraus entwickelt, in der bittere Wahrheiten und abgründige Komik nah beieinander liegen.

Das zwölfköpfige Ensemble präsentiert pralles Schauspielertheater und Figuren, die in ihrer Leere, ihrer Sehnsucht und ihrem Begehren am Rande von Realität und Gesellschaft balancieren und doch einer präzise beobachteten Wirklichkeit entstammen.

 

Im Zentrum steht der Kampf einer jungen Frau gegen eingefahrene familiäre und gesellschaftliche Strukturen und für ein selbstbestimmtes Leben. Dörfliche Gemeinschaft, Integrationsprozesse und soziale Ausgrenzung sind weitere Themen dieses Stückes ebenso wie Generationen- und Geschlechterkonflikte.

 

Christine Eder studierte Schauspielregie-Regie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Sie inszenierte u. a. am Thalia Theater Hamburg, am Theaterhaus Jena, am Münchner Volkstheater und am Schauspielhaus Graz. Ihre Inszenierung von Helmut Kraussers „Eros“ am Münchner Volkstheater wurde 2010 zum Nachwuchsregie-festival „Radikal jung“ eingeladen und mit dem Ensemble- wie Publikumspreis bei den Bayerischen Theatertagen ausgezeichnet. Geierwally ist ihre erste Arbeit am Theater Konstanz.

 

nach dem gleichnamigen Roman von Wilhelmine von Hillern

 

REGIE: Christine Eder

AUSSTATTUNG: Annelies Vanlaere

MUSIK: Thomas Butteweg

Dramaturgie Miriam Reimers

 

Mit Kristin Muthwill, Jana Alexia Rödiger, Olga Strub, Monika Vivell, Susi Wirth; Thomas Ecke, Odo Jergitsch, Bernhard Leute, Georg Melich, Michael J. Müller, Heimo Scheurer, Josef Simon

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die bisherigen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑