Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Theater&Philharmonie Thüringen: ROMEO UND JULIA von William Shakespeare in Altenburg Theater&Philharmonie Thüringen: ROMEO UND JULIA von William Shakespeare in...Theater&Philharmonie...

Theater&Philharmonie Thüringen: ROMEO UND JULIA von William Shakespeare in Altenburg

Premiere ist am 19. November 2010 um 19.30 Uhr im Heizhaus

 

Inmitten von Begierde, Hass, Macht und Tod finden zwei junge Menschen das größte Geheimnis aller Zeiten: die authentische, einfache Liebe. Gegen Gewalt und Chaos ist dieses Gefühl die einzige Waffe ihrer Rebellion.

Heimlich, im Schutz der Nacht, versprechen sich Romeo und Julia die ewige Treue und beschließen, eine eigene Welt der Zweisamkeit und der Intimität gegen die Brutalität ihrer verfeindeten Elternhäuser zu errichten. Aber was genau ist die geheimnisvolle Macht dieser Liebe? Und wie kann man die Größe seiner Gefühle beweisen, wenn doch Hollywood alle Gesten schon tausendmal besser gezeigt hat? Woher kann der andere wissen, was ich fühle, wenn doch Worte gar nicht dafür ausreichen? Und muss man die Liebe neu erfinden, um sie auch einzigartig zu machen?

 

„Romeo und Julia“ ist der kompromisslose Kampf eines jungen Paares um Selbstbehauptung und Selbsterfahrung gegen eine Welt, die scheinbar für jede Gelegenheit ein ganzes Paket an fertigen Verhaltensregeln und Konventionen bereit hält.

 

Immer größer und stärker müssen die Beweise ihrer Liebe werden, damit sie den Metastasen der Gewalt um sie herum etwas entgegen halten können. Die Dynamik überschlägt sich immer weiter und steuert unweigerlich auf ihr tragisches Ende zu – bis sich die Gewaltspirale nicht mehr aufhalten lässt.

 

Bei Theater&Philharmonie Thüringen inszeniert den Klassiker der junge Regisseur Pedro Martins Beja (Jg. 1978). Premiere in Gera ist am 21. Januar 2011 um 19.30 Uhr in der Bühne am Park.

 

Es spielen Jochen Paletschek (Romeo), Judith Mauthe (Julia), Heiko Senst, Peter Prautsch, Henning Bäcker, Manuel Kressin, Anne Keßler. Die Ausstattung entwirft Sophie du Vinage.

 

Pedro Martins Beja – Von 2006 an Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« Berlin. Hospitanzen bei Thomas Ostermeier, Luk Perceval und René Pollesch. Gewinner des Jurypreises des 100° Festivals 2008 mit »Berlin Alexanderplatz oder was (eine Annäherung könnte man meinen nee ehrlich)« nach Alfred Döblin. Weitere Arbeiten: 2008 »The Cocka Hola Porno LookALike« nach Matias Faldbakken; 2009 »4.48 Psychose« von Sarah Kane (eingeladen zum Körber Studio Junge Regie 2010 in Hamburg) und »Permanent Vacation – Fuck My Crisis (permanente vakation sollte meine krise ficken) nach Erich Kästner« im bat- Studiotheater.

 

Seine Diplominszenierung war im April 2010 »Die Kontrakte des Kaufmanns« von Elfriede Jelinek an der Schaubühne in Berlin.

 

Weitere Vorstellungstermine in Altenburg:

24., 26., 29. Nov. 2010, 17. Jan., 9. und 15. März 2011

 

Vorstellungstermine in Gera: 21. Jan. Premiere, 27. Jan., 15. Febr., 5. und 6. April, 14. und 26 Mai 2011

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 13 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑