Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Un ballo in maschera" von Giuseppe Verdi an der Deutschen Oper am Rhein"Un ballo in maschera" von Giuseppe Verdi an der Deutschen Oper am Rhein"Un ballo in maschera"...

"Un ballo in maschera" von Giuseppe Verdi an der Deutschen Oper am Rhein

Premiere am Samstag, 9. Dezember, 19.30 Uhr im Theater Duisburg.

Verdis „Maskenball“ kreist um die Verschwörung gegen Gustav III., König von Schweden, der 1792 bei einem Maskenball auf der Bühne der Stock­holmer Oper vor den Augen der Ballgesellschaft erschos­sen wurde.

 

Um das politi­sche Drama zugleich mit tiefen Leidenschaften auszu­statten, hat Verdi die Handlung mit einer Liebes- und Eifersuchts­geschichte verbun­den: Ausge­rech­net König Gustavs bester Freund Anckar­ström  stellt sich in den Dienst der Verschwörer, als er der heimli­chen, gleichwohl platoni­schen Liebe seiner Frau Amelia zu König Gustav gewahr wird.

 

 

Die Premiere dieser Oper steht unter der musikalischen Lei­tung von GMD John Fiore. Nach „AIDA“, der großen Opern-Produktion in der LTU-Arena, und „Otello“, der konzertanten Verdi-Oper in der Tonhalle Düsseldorf, darf er einmal mehr seine „besondere Beziehung zu diesem Komponisten“ auskos­ten: „Die Energie und die edle Qualität von Verdi berührt mich sehr“, so Fiore. „Es gibt eine mensch­liche Qualität bei Verdi, die ich sehr mag. Und auch die Leidenschaft, die man in seiner Musik wieder findet, das ist richtiges Feuer.“

 

 

Mit dem Norweger Stein Winge inszeniert ein Regisseur, der mit seinen dichten, psychologisch feinsinnigen Inszenierungen zu den prägenden Regisseuren der Rheinoper zählt und auch international große Anerken­nung genießt. Das Bühnenbild hat Hartmut Schörghofer geschaffen, Tine Schwab hat die Kostüme entworfen. 

 

 

Als Gast singt der russische TenorViktor Afanasenko, der für den erkrank­ten Aleksandrs Antonenko die Partie des Gustav über­nimmt. Alle weiteren Partien übernehmen Solisten aus dem Ensemble der Rheinoper. Zu hören sind Boris Statsenko als Anckarström, Victoria Safronova als Amelia und Renée Morloc als Ulrica, flankiert vom Chor der Deutschen Oper am Rhein.

 

Die weiteren Aufführungen:
13.12. I 16.12. I 19.12. I 21.12. I 23.12. I 26.12. jeweils um 19.30 Uhr

Karten und weitere Informationen unter www.rheinoper.de.

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 10 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑