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Underground City 21 Vienna - eine Realsimulation der virtuellen Untergrundstadt in Wien

Copyright: R. Mierzwa

Performance/Festival/Installation 04. bis So. 10. Oktober 2010, verschiedene Orte / Praterstraße Wien. Die Underground City 21 öffnet täglich um 19:00 - Im Theater Nestroyhof Hamakom und zu angegeben Zeiten auch in der LABfactory.

 

Eine Reise durch einen performativ-installativen Parcours entlang der Achse der Praterstrasse im 2. Bezirk in Wien erzeugt einen interaktiven Theaterraum und wird zur Reise durch die virtuelle Underground City 21.

 

Underground City 21

Wenn keine unbesetzten, unreglementierten und bewohnbaren Flächen an der Oberfläche mehr bleiben, weichen originelle, notwendige oder zweifelhafte Festsetzungen von Lebensformen in den Raum unter der Erde aus. Wenn das Subjektiv-Virtuelle der Städte nicht mehr genügt, fliehen soziale Gebilde in den digitalen urbanen Raum und bilden den subversiven und progressiven Untergrund von Öffentlichkeit, von Gesellschaft.

 

Underground City 21 Vienna sucht Momentaufnahmen, Utopien und Potentiale solcher imaginärer und realer Netzwerke aufzuzeichnen und deren Denk- und Aktionsstrukturen in installative und performative Skulpturen einzuschreiben. Der öffentliche Raum, in seinen sozio-kulturellen Dimensionen und Begrenzungen zwischen Untergrund und Oberfläche, wird im Raum der Kunst abgehandelt. Kollaborative Ideen und subjektive Kreationen, als Fragmente auf verschiedene Arten von ‚Bühne’ gestellt, erschaffen einen kontextuellen Raum, in dem Theater entstehen kann.

 

Ausgehend von einem existierenden Ort, einem aufgelassenen Bergwerk in Kroatien, an dem aus einer künstlerischen Bewegung heraus der Plan entsteht, eine unterirdische Stadt zu errichten, wird die Entwicklung von Gemeinschaftsstrukturen, städtebaulichen und sozialpolitischen Systemen dieser ‚idealen’ Kunststadt erarbeitet. Die dabei entstehenden Prozesse und Probleme bilden eine Basis für die Themen, die Diskurse und die künstlerischen Arbeiten des Projekts. Die einzelnen Fragmente des Projekts werden einerseits vom Publikum unter der Führung der Kunstschaffenden, andererseits von Kunstschaffenden und Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen unter Beteiligung des Publikums entwickelt. Was daraus entsteht, führt zur Gesamtpräsentation des transdisziplinären Projekts in Wien und in anderen Städten und dient letztlich der Entwicklung des Bauplans, der digitalen Bausteine des 3D Modells für die Underground City 21.

 

Internationale und lokale KünstlerInnen, TheoretikerInnen, WissenschaftlerInnen AlltagsexpertInnen und Self-Made-SpezialistInnen erzeugen zusammen mit dem Publikum in 7 Tagen festival-ähnlicher Ballung von Geschehnissen eine Simulation einer urbanen Situation, eines Stadtraums der (individuellen) Gegenöffentlichkeit. Der Prozess dieser Tage wird aufgezeichnet und als digitale Skulptur in die entstehende 3D-Struktur des gleichnamigen EU-Projekts eingespeist.

 

Durch den gesamten Parcours der Fragmente, Situationen und des Programms führen Guides, KennerInnen und Informierte der Underground City 21. Man kann diese an verschiedenen Punkten des Netzwerks treffen und kennenlernen, sich an sie wenden und mit ihnen durch das Underground City Gewirr und das Programm gehen. Sie sind die Personen unseres Vertrauens. Sie garantieren eine sichere Reise durch die Underground City 21.

 

PROGRAMM

Eckdaten & Orientierung

 

Eröffnung am Mo 04.10.2010 ab 19.00

im Theater Nestroyhof Hamakom

 

19:00 UNDERGROUND CITY 21 Eröffnung / Theater Nestroyhof

Mit : Amira Bibawy, Jan Deck, Thomas J. Jelinek, Dean Zahtila, u. a.

Installationen und Performancefragmente von:

Amira Bibawy & Underground Team, L.A.E. - Labin Art Express (Dean Zahtila, Steve Buchanan), Thomas J.Jelinek, Regina Picker, Christina Hartl-Prager, Brigitte Wilfling, Katherina Zakrafsky, u.a.

 

20.00 Joonas Lahtinen (FIN): Trackings

21.00 Fritz Ostermayer: Die Leichen sollen sich schleichen: Das besetzte Haus als die Art School des kleinen Punks von der Straße<

„Rough-ride-Lecture“ performance aus der Geschichte in die Gegenwart

22:00 Wir haben uns lieb bis eine heult (Konzert) Verena Dürr und Ulla Rauter

danach: Salon

 

Di 05.- Fr. 9.10.

tägliches Programm mit Start im Theater Nestroyhof Hamakom

ab 18.00 Ticketing und Beratung

ab 19.00 Installationen im TNH

19.00 Start Parcours

ab ca. 20.30 Performances im TNH

danach Late Night Lounge in der LABfactory

 

Mi 06.10. Late Night Parcours

 

Die einzelnen Performances und Stationen des Parcours sind nicht terminisiert. Sie werden von einem speziellen Guide (Start 19.00 TNH) durch die Underground City 21 geführt.

 

Sa 10.10.

Katerfrühstück in der LABfactory

 

Künstlerische Leitung / Konzept u. Gesamtregie: Thomas J. Jelinek

Dramaturgie / Diskursleitung: Jan Deck

Produktionsleitung: Marlies Pucher

Eine Kooperation des NOMADtheatre und der LABfactory Wien

mit dem Theater Nestroyhof Hamakom,

sowie : fluc, OpenSpace und dem Forum Diskurs Dramaturgie

 

Kontakte

Nomad Theatre / Lab Factory (General Information, Venue)

NOMAD.theatre

Praterstrasse 42/1/3, 1020 Vienna

Tel.: +43 1 2145581

office@nomad-theatre.org | www.nomad-theatre.com | www.labfactory.at

 

Theater Nestroyhof / Hamakom (Tickets, Venue)


Nestroyplatz 1
, 1020 Vienna

T +43 1 8900 314 
F +43 1 8900 314 – 15


contact@hamakom.at" | www.hamakom.at

 

 

 

 

 

 

 

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