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Uraufführung: BEETHOVEN IN CAMERA // Eine Komödie im Schauspielhaus Wien

Premiere: 19. Jänner 2007, 20:00 Uhr, Porzellangasse 19,

1090 Wien.

Eine Koproduktion von Schauspielhaus Wien mit Dead Puppet, New York und Grand Théâtre de la Ville Luxembourg.

Inspiriert von dem für die Beethoven-Rezeption beinahe sakralen Text seines "Heiligenstädter Testaments", entwickelte Roman Paska sein neuestes Stück.

Nach der Koproduktion "Dead Puppet Talk" (2005/2006) wird die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Roman Paska mit diesem speziell für das Schauspielhaus konzipierten Werk fortgesetzt. Paska gilt als eine der führenden Persönlichkeiten im Bereich Puppentheater; weltweit wurden seine Arbeiten präsentiert und begeistert aufgenommen, seine Inszenierungen mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet. Seine Produktionen umfassen auch genreübergreifende Kooperationen, unter anderem mit dem Komponisten Steve Reich oder dem Filmemacher John Turturro.

 

Roman Paska steht in “Beethoven In Camera” nach langer Zeit wieder selbst auf der Bühne und stellt damit auch sein Können als einer der weltbesten Puppenspieler unter Beweis. Inspiriert von dem für die Beethoven-Rezeption beinahe sakralen Text seines "Heiligenstädter Testaments", entwickelte Roman Paska sein neuestes Stück. Als den nicht abgeschickten Abschiedsbrief eines unausgeführten Selbstmordes liest er diesen Text. Poetisch, doch humorvoll erforscht der Regisseur und Puppenspieler in "Beethoven In Camera" Zusammenspiel und Wechselwirkung zwischen Hören, Verstehen und Identität. Mit seinem Ensemble von Puppen- und SchauspielerInnen, das dem Wiener Publikum bereits aus der Produktion "Dead Puppet Talk" bekannt ist, präsentiert Roman Paska diese Mixed-Media Performance in seiner unverkennbaren Handschrift.

 

Das Stück besteht aus präzise inszenierten Sequenzen von Bewegung, Dialog, Musik und Projektionen, kombiniert mit Paskas Markenzeichen, seinen Arrangements fein ausgearbeiteter Puppenfiguren und Objets trouvés. Das neue Stück schließt in seiner sorgfältig, sensibel und genauen Ausarbeitung an Roman Paskas frühere Solo-Stücke an. Die scharf gezeichneten Puppencharaktere treten in einer Folge kurzer Dramen auf, die als Spiele im Spiel das zentrale Thema der Entfremdung von Geist und Körper beleuchten.

 

Buch/Regie: Roman Paska
Design: Donna Zakowska
Mit: Roman Paska, Uta Gebert, Gabriel Hermand-Priquet

Spielzeit: 20. Jänner bis 4. Februar 2007,
tägl. außer Montag, jeweils 20:00 Uhr.

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