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Uraufführung: "Das fliegende Kind" von Roland Schimmelpfennig, Burgtheater Wien

Premiere 04.02.2012 | 19.30 Uhr, Akademietheater. -----

 

Roland Schimmelpfennig, einer der meistgespielten Gegenwartsdramatiker, durchleuchtet mit komplexen und sprachgewaltigen Texten soziale und zwischenmenschliche Zustände.

Nach „Der goldene Drache“ und „Peggy Pickit sieht das Gesicht Gottes“ wird er seinen neuesten Theatertext wieder selbst im Akademietheater inszenieren.

 

Ein Kind ist tot, überfahren auf offener Straße, dem „schmalen Grat zwischen dem Himmel und der Hölle“. Zurück bleibt nichts als ein Stiefel im Rinnstein. Roland Schimmelpfennigs Stück erzählt von einem unaussprechlichen Verlust. Es spricht zu uns direkt aus der Hölle. „Das fliegende Kind“ ist ein poetisches Requiem, in dem die Großstadt mit ihren hochmodernen Fahrzeugen, Fernsehtürmen und Leuchtreklamen als finsterer Moloch erscheint, den der Text – buchstäblich – von unten erforscht. Selbst Kinderlieder und Laternenumzüge haben in dieser Welt plötzlich etwas sehr Gespenstisches an sich. Der Untergrund der Metropole wabert.

 

„Das fliegende Kind“ ist ein Nachtstück über den Untergang und eine – kaum mehr vorstellbare – Zukunft. Es entfaltet einen tunnelhaften Sog ins Nichts, es ist wie „ein Wagen ohne Licht“, „schwer, gewaltig, riesig, lautlos“. Seine bittere, unerwartete Schlusspointe gleicht einer Totenglocke, die noch lange nachhallen wird.

 

Regie: Roland Schimmelpfennig

Bühne: Johannes Schütz

 

Kostüme: Lane Schäfer, Johannes Schütz

Dramaturgie: Klaus Missbach

Licht: Felix Dreyer

 

Eine Frau um die Vierzig

Christiane von Poelnitz

 

Eine Frau um die Fünfzig

Regina Fritsch

 

Eine Frau um die Sechzig

Barbara Petritsch

 

Ein Mann um die Vierzig

Peter Knaack

 

Ein Mann um die Fünfzig

Falk Rockstroh

 

Ein Mann um die Sechzig

Johann Adam Oest

 

Montag, 06.02.2012 | 19.30 Uhr

Dienstag, 07.02.2012 | 19.30 Uhr

Freitag, 10.02.2012 | 19.30 Uhr

Montag, 13.02.2012 | 19.30 Uhr

Montag, 27.02.2012 | 19.30 Uhr

 

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