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Uraufführung: »Das Ministerium der verlorenen Züge« von Péter Kárpáti - Schauspiel Frankfurt

Premiere am 1. Dezember 2017, 20.00 Uhr, Bockenheimer Depot

Die Erfahrung des Transitorischen, des Wechsels und Austausches, des Vorübergehenden und der Reise ist für die Stadt Frankfurt schon seit Jahrhunderten prägend. Mit »Das Ministerium der verlorenen Züge« setzt der ungarische Regisseur Viktor Bodó diese Erfahrung als zentrales Moment einer künstlerischen Suche nach dem Vorübergehenden, dem Flüchtigen, dem Fremden und zugleich dem Verbindenden zwischen Europa und Asien.

Zusammen mit dem Autor Péter Kárpáti, einem Kamerateam und seinen künstlerischen Mitstreitern reiste er mit der transsibirischen Eisenbahn in das Grenz- und Zeitzonenland zwischen Russland, China und der Mongolei. Im Bockenheimer Depot entstand aus den Erfahrungen dieser Reise ein Theater, das in künstlerisch-literarischer Verdichtung von unserer globalen Gegenwart erzählt: vom Aufeinanderprallen der Kulturen, von besonderen Orten, wahren und erfundenen Schicksalen, Wandel und Permanenz.

  • Regie Viktor Bodó
  • Bühne Juli Balász
  • Kostüme Ildikó Tihanyi
  • Musik Klaus von Heydenaber
  • Dramaturgie Anna Veress / Alexander Leiffheidt

mit Torsten Flassig, Katharina Linder, Nicolas Matthews*, André Meyer, Nelly Politt*, Sebastian Reiß, Peter Schröder, Melanie Straub, Luana Velis

*Studiojahr Schauspiel 

weitere Vorstellungen: 3./4./11./13./16./17./21./27. Dezember 2017 zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 28. Dezember

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