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Uraufführung: DAS SCHWEIGENDE MÄDCHEN von Elfriede Jelinek, Münchner Kammerspiele

Premiere 27. September 2014, 19.30, Schauspielhaus. -----

Elfriede Jelineks neues Stück setzt den Gerichtssaal als Ort der Handlung. Der laufende NSU-Prozess ist hier zugleich das jüngste Gericht, und die Geschichte der Zwickauer Zelle wird zur Antithese der biblischen Heilsgeschichte:

Im gewohnten Gestus eines fließenden, unendlichen Sprechens seziert Jelinek die einzelnen Facetten der Schuldfrage. Zwischen Prozessprotokollen, Medienberichten und literarischen Referenzen wagt sie einen tiefen Blick ins Unbewusste der deutschen Seele.

 

Wenn diese unglaublichen Lügen, die da verbreitet wurden, für wahr verkauft werden konnten, auch mir, die ich mir bis dahin immer eingebildet hatte, ein kritischer Mensch zu sein, dann ist alles wahr und gleichzeitig alles gelogen. ELFRIEDE JELINEK

 

Regie: Johan Simons

Musiker: Gertrud Schilde, Salewski, Sachiko Hara

Bühne: Muriel Gerstner

Kostüme: Klaus Bruns

Musik: Carl Oesterhelt

 

Licht: Wolfgang Göbbel

Dramaturgie: Tobias Staab

Regieassistenz: Jens Bluhm

Bühnenbildassistenz: Sina Barbra Gentsch

Kostümassistenz: Veronika Schneider

Inspizienz: Stefanie Rendtorff

Souffleuse/Souffleur: Roswitha Dierck

 

Mit

Benny Claessens

Stefan Hunstein

Steven Scharf

Hans Kremer

Risto Kübar

Wiebke Puls

Annette Paulmann

Thomas Schmauser

 

 

 

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