HomeBeiträge
Giuseppe Verdis AIDA im Theater ErfurtGiuseppe Verdis AIDA im Theater ErfurtGiuseppe Verdis AIDA im...

Giuseppe Verdis AIDA im Theater Erfurt

Premiere: Sa, 27. April 2019, 19:30 / Großes Haus

Die Pharaonentochter Amneris liebt den Heerführer Radamès. Doch der hat nur Augen für die Sklavin Aida, von der niemand weiß, dass sie die in Gefangenschaft geratene Tochter des feindlichen äthiopischen Königs ist. Während ein Feldzug gegen die Äthiopier vorbereitet wird, sieht sich Aida in einem unlösbaren Konflikt: Sie liebt den Mann, der gegen ihren Vater in den Krieg zieht.

 

Als das siegreiche ägyptische Heer im Triumphzug zurückkehrt, scheint sich das Blatt zugunsten Amneris‘ zu wenden, denn unter den Gefangenen erkennt Aida ihren Vater, während der Pharao dem gefeierten Feldherren Radamès die Hand seiner Tochter anbietet. Als Radamès um Aidas willen Verrat begeht, liefert Amneris ihn dem Gericht aus. Zur Strafe lebendig eingemauert, begleitet ihn Aida in den Tod.

Pyramiden, Tempel, Triumphzug und eine schwüle Nacht am Nil – das gehört alles zu Verdis exotischster Oper. Stark der Tradition der Pariser Grand opéra verpflichtet, ist die Oper Aida dennoch kein musiktheatrales Gegenstück zu den Monumentalfilmen der 50er und 60er Jahre. Verdi und sein Librettist Ghislanzoni stellen in den historischen Rahmen eine anrührende, ganz im Privat-Intimen ablaufende Liebesgeschichte. Im Konflikt zwischen Loyalität und Liebe entscheidet sich Radamès für die Liebe.

Musikalische Leitung
Myron Michailidis
Regie
André Heller-Lopes
Bühne
Renato Theobaldo
Kostüme
Sofia Di Nunzio
Licht
Torsten Bante

Der König
Caleb Yoo
Amneris
Eliska Weissová
Aida
Michelle Bradley
Aida
Yulianna Bawarska
Radames
Mikhail Agafonov
Ramphis
Kakhaber Shavidze

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Seelenlandschaften

Stockfinstere Nacht, das Meer mit hohen, sich türmenden Wellen, der Wind tost, Paare am Strand. Die „Sinfonia da Requiem“ op. 20 von Benjamin Britten setzt ein. Sie ist die musikalische Grundlage von…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Selbsterkundung

Zusammengekauert und regungslos verharren drei Frauen auf der Bühne. Drei Frauen mit runden Spiegeln, die das Gesicht verdecken, aber nichts widerspiegeln, nichts durchscheinen lassen. Sie erinnern an…

Von: Dagmar Kurtz

Geld regiert die Welt

Biblische Stoffe als Grundlage für eine Oper hatten es nicht nur um 1870 schwer, überhaupt aufgeführt zu werden, sondern scheinen auch heute das Publikum nicht allzu sehr zu reizen, wenn man die…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

 

Hintergrundbild der Seite
Top ↑