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Uraufführung: „DIE ANSTALT ODER EIN ORFler IN DER UNTERWELT ÜBER DIE ALLMÄHLICHE VERFERTI-GUNG DES MENSCHEN IM BETRIEB“ VON FRANZOBEL, Vorarlberger Landestheater BregenzUraufführung: „DIE ANSTALT ODER EIN ORFler IN DER UNTERWELT ÜBER DIE...Uraufführung: „DIE...

Uraufführung: „DIE ANSTALT ODER EIN ORFler IN DER UNTERWELT ÜBER DIE ALLMÄHLICHE VERFERTI-GUNG DES MENSCHEN IM BETRIEB“ VON FRANZOBEL, Vorarlberger Landestheater Bregenz

Premiere 30.04.2010 um 19.30 Uhr im Grossen Haus

 

Aufstieg und den Fall des Idealisten Parsifal Beiersdorfer, der den ORF und damit sein Schicksal schon im Namen trägt und so gern Moderator werden möchte. Als ihm dies gelingt ist der Abstieg schon vorprogrammiert.

 

Dass Oliver Baier, dessen persönliche Geschichte Franzobel zu diesem Stück inspirierte, die Hauptrolle spielt ist sicher ein Glücksfall für „Die Anstalt“.

 

Das Magazin "Punkt elf" auf Radio Wien war die erste ORF-Sendung, die

Oliver Baier präsentierte. Seit 2004 lädt er in ORF 1 zu dem erfolgreichen

Comedy-Quiz "Was gibt es Neues?". Als Schauspieler ist er neben dem

Vorarlberger Landestheater derzeit außerdem am Theater an der Josefstadt

in Peter Shaffers ‚Komödie im Dunkeln’ und war kürzlich in der

Erfolgsproduktion: „Der Aufschneider“ im ORF zu sehen.

 

Franzobel

Franzobel, dessen Künstlername je nach Erzählung angeblich auf eine

Fußball TV-Übertragung (Frankreich gegen Belgien) und die Bildmarke

"FRAN 2:0 BEL", bzw. auf eine Kombination aus dem Vornamen seines

Vaters Franz, und dem Geburtsnamen seiner Mutter, Zobl, zurückgehen soll,

wurde 1967 in Vöcklabruck / OÖ als Franz Stefan Griebl geboren und lebt heute als freier Autor in Wien, Pichlwang und Buenos Aires. Er war zunächst

viele Jahre als bildender Künstler tätig, bis er sich dem Schreiben zuwandte.

Sein umfassendes literarisches Werk umfasst Romane, Erzählungen,

Theaterstücke, Kinderbücher und Lyrik, und wurde vielfach ausgezeichnet.

Besonders hervorzuheben sind 1995 der Ingeborg Bachmann-, 2002 der

Schnitzler- und 2005 der Nestroy Preis. Der bekennende „Wauwauist“ gilt als

Worterfindungsmeister und barocker Geschichtenerdenker, dessen

Metaphern und poetische Bilder kühne Sprachformationen bilden. Franzobel

hat bisher bereits über zwanzig Theaterstücke verfasst.

 

In Zusammenarbeit mit dem ORF Vorarlberg

 

Regie Karl Baratta

Bühne Paul Lerchbaumer

Komposition Boris Fiala

Klavier Foad Bahrami

 

Parsifal Beiersdorfer Oliver Baier

Konrad Kriech Wolfgang Pevestorf

Orpheus Groll Kurt Sternik

Albert Matschinger Mario Plaz

Euriditsche Zapfinger Stephanie Brenner;

Yvonne Daham / Junger Parsifal Julia Jelinek

Vera Rost Tamara Stern

Stummer Herr (Statist)

 

ORF-Voraufführung am 23. April, 20.00 Uhr und am 27. April, 20.00 Uhr

Funkhaus Dornbirn

 

Weitere Aufführungen im Landestheater:

02/05, 07/05, 11/05, 12/05, 10/06, 12/06

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