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Uraufführung: "Die Höhle vor der Stadt in einem Land mit Nazis und Bäumen" in Weimar

Ein Stück von Tine Rahel Völcker,

Premiere 16. März 2007, um 20 Uhr im e-werk, Maschinensaal.

 

Der erfolgreiche Architekt Holm und seine Freundin, die angehende Historikerin Johanna, lassen ihr altes Leben hinter sich und ziehen in eine triste Plattenbausiedlung.

 

 

Holm hat genug von einem System, das nicht am Menschen, sondern lediglich an Konsumenten interessiert ist. Johanna folgt ihm aus bedingungsloser Liebe und der Hoffnung, in diesem "Exil" endlich ihre Arbeit über das Entstehen des Nationalsozialismus abschließen zu können. Doch schon bald stellen die realen Umstände dieses "neuen Lebens" die Liebe der beiden auf eine harte Probe. In ihrem neuesten Stück erzählt Tine Rahel Völcker nicht nur die Geschichte und den Zerfall einer Liebe, sie erzählt auch vom idealistischen Aufbruch junger Menschen in ein neues unbekanntes Leben. Vor allem aber stellt ihr Text Fragen: Wie weit ist ein Mensch bereit, für seine Überzeugungen zu gehen? Wann wird man zum Verräter an den eigenen Idealen? Wie soll man Widerstand leisten gegen ein System, das man aus ideologischen Gründen zwar ablehnt, das einen "ernährt"? Und: Wie stark muss eine Liebe sein?

 
Koproduktion mit dem Maxim Gorki Theater Berlin

 

Regie: Tilmann Köhler Dramaturgie: Lutz Keßler Bühne: Karoly Risz Kostüm: Susanne Uhl Musik: Jörg-Martin Wagner


Es spielen Ina Piontek (Johanna), Antje Trautmann (Chantal), Thomas Braungardt (Fritz), Paul Enke (Holm) und Jonathan Loosli (Alexander). Eigens für die Inszenierung komponierte wieder Jörg-Martin Wagner die Bühnenmusik, die er gemeinsam mit der Sängerin Orie Takada live interpretieren wird. Das Bühnenbild entwarf Karoly Risz und für die Kostüme zeichnet Susanne Uhl verantwortlich.

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