Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: „Dracula“ - Eine Menschen-Schatten-Puppengeschichte frei nach Bram Stoker von Astrid Griesbach im Anhaltischen Theater Dessau Uraufführung: „Dracula“ - Eine Menschen-Schatten-Puppengeschichte frei nach...Uraufführung: „Dracula“...

Uraufführung: „Dracula“ - Eine Menschen-Schatten-Puppengeschichte frei nach Bram Stoker von Astrid Griesbach im Anhaltischen Theater Dessau

Premiere 8.06.2012 um 20:00 Uhr im Alten Theater/Puppenbühne. -----

Alles beginnt mit einem cleveren Immobilienmakler. Der hört von einem reichen, kaufwilligen Grafen aus Transsilvanien und schickt umgehend seinen Gehilfen auf eine Reise, die schnell zu einem wahren Horrortrip wird.

 

 

Der Gehilfe kommt zwar heil zurück, doch ihm folgt eine recht eigenwillige Gestalt aus den Bergen Transsilvaniens, samt Sarg, Pest und Kaufabsichten. Doch gibt es in der Stadt, in der sich die Geschichte zuträgt, eine junge Frau, ein reines Wesen, die opferbereit genug ist, dem Spuk, der sich wie die Pest ausbreitet, ein Ende zu bereiten.

 

Schwarz und Weiß, mit einem Tropfen Rot, sind die beherrschenden Farben, die ein Spiel um Gier, gewaltige Schneidezähne und die Liebe übermalen. Viele Schatten, eigenwillige Figuren und schließlich doch noch ein Happy End erwarten den gruselgeneigten Zuschauer auf der Puppenbühne des Alten Theaters.

 

Regie: Astrid Griesbach | Ausstattung: Petra Linsel | Masken & Figuren: Lisette Schürer

 

Spiel: Uta Krieg, Sabine Mittelhammer, Christine Müller, Helmut Parthier

 

Prof. Astrid Griesbach, 1956 in Meiningen geboren, studierte Germanistik und Slawistik in Erfurt. Danach folgte ein Studium der Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin und im Anschluss ein Engagement als Puppenspielerin in Gera bis 1987. Ab 1988 studierte sie Regie an der HfS „Ernst Busch“ und baute ab 1992 das „Theater des Lachens Berlin“ auf. „Ihr Regiestil gründet in der Tradition des Volkstheaters – der Commedia dell àrte, dem Grand Guignol – und den Theorien des russischen Regisseurs Alexsander Tairow. Im Zentrum ihrer Inszenierungen stehen die volkstümlichen Archetypen des Puppentheaters, die die Handlung aus der plebejisch-respektlosen Sicht des Narren betrachten und kommentieren“ -so Martin Linzer 2003. Mit ihren Produktionen gab sie Gastspiele im In- und Ausland und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Von 2001 bis 2003 war sie Künstlerische Leiterin des Theaters Wismar. Danach war sie als freie Schauspielregisseurin hauptsächlich in Salzburg und Wien tätig. Sie ist Leitungsmitglied der Theater&Philharmonie Thüringen und seit dem Wintersemester 2009 Professorin im Hauptfach an der HfS „Ernst Busch“.

 

Weitere Termine: 9.6., 20 Uhr | 10.6., 18 Uhr | 13.7., 20 Uhr | 14.7., 20 Uhr

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑