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Uraufführung: "Fast ganz nah (euer Krieg ist unser Krieg)" von Pamela Carter im Staatsschauspiel Dresden

Premiere am 6. April 2013 im Kleinen Haus 2. -----

Von ihrem Mann getrennt und ihrem neunjährigen Sohn entfremdet, versucht sich Louise an einem Comeback als Bildhauerin. Sie kreiert eine Skulptur, die eine Gruppe von Soldaten darstellt, die bei einem Anschlag in Afghanistan ums Leben gekommen sind.

Während Kevin für Louise Modell sitzt und mit ihr eine Affäre beginnt, scheint die Skulptur sich zu verlebendigen und die Zukunft vorwegzunehmen: Mit bitterbösem Humor blicken die Soldaten, unter ihnen auch der 22-jährige Kevin, als Scheintote auf die Hügel der afghanischen Stadt, die sie militärisch verteidigt haben. Vergeblich – der Tod hat sie längst in seinen Klauen.

 

Pamela Carter hat beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens 2012 den Werkauftrag der Bundeszentrale für politische Bildung erhalten; ihr daraus entstandenes Stück wird jetzt am Staatsschauspiel Dresden uraufgeführt.

 

Pamela Carter lebt und arbeitet als Autorin, Regisseurin und Dramaturgin in London. Mit ihrer politischen Groteske „Fast ganz nah (euer Krieg ist unser Krieg)“ hinterfragt sie die Verteidigung demokratischer Werte am Hindukusch. Elias Perrig war von 1999 bis 2005 Hausregisseur am Schauspiel Stuttgart und von 2006 bis 2012 Schauspieldirektor am Theater Basel. „Fast ganz nah“ ist seine erste Arbeit am Staatsschauspiel Dresden.

 

In Zusammenarbeit mit dem Stückemarkt des Berliner Theatertreffens. Gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung

 

Mit: Tanya Erartsin, Andreas Hammer, Robert Höller, André Kaczmarczyk, Julia Keiling, Anna-Katharina Muck, Anton Petzold, Torsten Ranft

 

Regie: Elias Perrig

Bühne: Maren Greinke

Kostüm: Sara Kittelmann

Dramaturgie: Julia Weinreich

 

 

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