Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: "Fauvel", Vokaltheater von Karmina Šilec, Theaer BaselUraufführung: "Fauvel", Vokaltheater von Karmina Šilec, Theaer BaselUraufführung: "Fauvel",...

Uraufführung: "Fauvel", Vokaltheater von Karmina Šilec, Theaer Basel

Premiere Freitag, 29. April 2016, 19.30 Uhr, Grosse Bühne. -----

Das eigens für den Chor des Theater Basel entwickelte Vokaltheater «Fauvel» basiert auf einem Werk des Komponisten Lojze Lebič, («Fauvel ’86»), das sich auf die mittelalterlichen Versdichtung mit Musik «Roman de Fauvel» bezieht.

Diese allegorische Geschichte aus dem 14. Jahrhundert über den Aufstieg eines gerissenen Esels namens Fauvel übt auf humorvoll-ironische Weise bitterscharfe Kritik an einer korrupten, dekadenten Gesellschaft. Die Dirigentin und Regisseurin Karmina Šilec, u.a. Leiterin des renommierten slowenischen Ensembles Carmina Slovenica, hat mit ihrem sinnlich-poetischen Konzept der «Choregie» die «musikalische Antwort auf Pina Bauschs Tanztheater» (Opera World) geliefert und wird für ihre «kraftvoll-theatralischen, genre-sprengenden» (New York Times) Produktionen weltweit gefeiert. Unter ihrer Leitung entsteht nun ein aussergewöhnlicher Abend, bei dem der Chor des Theater Basel im Mittelpunkt steht.

 

Musik von Lojze Lebič («Fauvel ’86») und aus der mittelalterlichen Versdichtung mit Musik «Roman de Fauvel»

 

Texte von Gervais du Bus, Erasmus von Rotterdam, Raoul Chaillou de Pesstain, Milan Jesih Eustache Deschamps, Janez Menart

 

Musikalische Leitung: Karmina Šilec,

Konzept, Inszenierung und Bühne: Karmina Šilec,

Kostüme: Belinda Radulović

 

Mit: Karl-Heinz Brandt (Fauvel), Meike Hartmann (Fortuna), Inga Eickemeier (Folly), Ales Valič (Erzähler, vom Tonband)

 

Chor des Theater Basel

 

Instrumentalensemble

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑